Neu gebloggt

Vergangene Woche wurde im nordirakischen Sinjargebirge das Dorf Kocho befreit. Für die Überlebenden des genozidalen Massenmordes, den Milizen des Islamischen Staates im August 2014 an den ezidischen Bewohnern des Sinjar verübten symbolisiert der Name Kocho das ganze Grauen, das damals geschah. Aus einem Bericht von damals:

Nachdem es heute erneut zu einem islamistischen Massacker an ägyptischen Kopten ka, dem mindestens 28 Menschen zum Opfer fielen, bombardierte die ägyptische Luftwaffe Ausbildungslager in Libyen, aus denen die Täter stammen sollten:

„Angst essen Zukunft auf“ – unter diesem Titel veranstaltet die Gruppe42 am 16. und 17. Juni in Wien eine Konferenz. Auf ihr sollen „Strategien und Ideen für eine freie und offene Gesellschaft“ ausgearbeitet werden. Der Gastgeber ist kein Unbekannter: Der Schauspieler Stephan Bartunek wirkte noch vor 3 Jahren als Veranstalter der sogenannten „Montagsmahnwachen“ in Wien.

Muslimische Gelehrte behaupten die „Sunnat“-Beschneidung von Mädchen sei keine Genitalverstümmelung (FGM) und müsse aus religiösen Gründen erlaubt bleiben.

Verbreitung von FGM

 

Tuvia Tenenbom diskutierte in Leipzig über sein Buch »Allein unter Flüchtlingen«

 

Brendan O'Neill, Herausgeber des linken Spiked-Magazines, über die Reaktionen auf die jüngste Terrorattacke in Manchester:

Geht es um ihr ach so geliebtes Giftgas und andere Massenvernichtungswaffen, sind sie sich alle gleich, ob panarabisch oder islamistisch ausgerichtet, die Tyrannen, Henker und Despoten des Nahen Osten. Und Menschenversuche mit Giftgas, die hat es im Irak zuvor auch schon gegeben, nämlich unter Saddam Hussein.

Schon lange habe ich nicht mehr in so wenigen Sätzen eine so akkurate Analyse der Islamischen Republik Iran und ihrer verheerenden Außenpolitik gelesen:

From Lebanon to Iraq to Yemen, Iran funds, arms, and trains terrorists, militias, and other extremist groups that spread destruction and chaos across the region. For decades, Iran has fueled the fires of sectarian conflict and terror.

It is a government that speaks openly of mass murder, vowing the destruction of Israel, death to America, and ruin for many leaders and nations in this room.

Am 21. Mai gedenken die Tscherkessen des gezielten Massemordes durch russische Truppen, dem geschätzte 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Das einzige Museum, das an diesen Genozid erinnert befindet sich heute in Kfar Kamra in Israel, denn viele der Überlebenden flohen damals ins Osmanische Reich und so leben auch heute tescherkessische Minderheiten etwa in Israel oder Jordanien.

Statistiken zeigen: Rund 60% der Wahlberechtigten im Iran boykottieren die Wahlen. Von hoher Wahlbeteiligung kann keine Rede sein.

Die angeblich hohe Beteiligung der Iraner an den Fake-Wahlen ihres Unterdrücker-Systems ist wie das Wahl-Ergebnis eine einzige Lüge.

Am 18. Mai 2017 haben 156 Mitglieder des Europäischen Parlaments eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der es heißt:

erdoSie hielten die sprichwörtlichen Baulatten in ihren Händen, mit denen sie auf Demonstranten einschlugen, manche benutzten auch Totschläger; und ihr Beruf war so dunkel wie ihre Anzüge: Jubelperser, Mitglieder des furchtbaren Savak, des iranischen Geheimdienstes. Sie sollten glückliche staatstreue Iraner spielen, die ihrem Herrscher zujubeln und zugleich Proteste unterbinden.

Keine Überraschung sind die euphorischen Kommentare zur zweiten Amtszeit Rohanis in deutschen Medien.

Mit dem Islamischen Staat (IS) im Irak und Syrien geht es rapide bergab: In Mosul kontrollieren die Jihadisten gerade noch ein Stadtviertel und auch in ihrer „Hauptstadt“ Raqqa werden sie von Milizen der Syrisch Demokratischen Front (SDF), die von der kurdischen YPG angeführt und vom US-Militär unterstützt werden, schwer bedrängt.

Im Iran hat Hassan Rohani die Wahl gewonnen. Und in deutschen Medien, allen voran im Spiegel, wird gefeiert. Und zwar so:

Spiegel

Auf seiner Facebookseite geht Hasnain Kazim sogar noch etwas weiter:

 

Spiegel2

Die Wahlen im Iran sind der Natur des klerikalfaschistischen Regimes gemäß undemokratisch. Sie finden unter der Hinrichtungspolitik und Willkür gegen die Regimegegner zwischen den langjährigen Vertrauten des Religionsführers, dem Henker Rouhani und dem Massenmörder Raisi statt. Trotz der taktischen Differenzen sind Rouhani und Raisi gemeinsam für das Weiterbestehen der absoluten islamistischen Herrschaft des Welayat-e Faqih im Iran verantwortlich.