Die Ukraine verschärft ihren außenpolitischen Kurs gegenüber Belarus. Sie reagiert damit auf die Aufhebung von US-Sanktionen gegen Belarus und dessen große Bedeutung für die russische Kriegswirtschaft.
Ein Social-Media-Verbot soll her, damit eine Gruppe besonders anfälliger Nutzer, die der Kinder und Jugendlichen, vor den schädlichen Auswirkungen geschützt werden kann. Eine Zugangsbeschränkung für unter 16jährige wäre jedoch praktisch schwer durchsetzbar und ließe grundlegende Probleme ungelöst.
Die russische Vollinvasion der Ukraine dauert inzwischen länger als der Erste Weltkrieg. Militärisch kann sich die Ukraine halten, aber der Preis ist hoch. Die »Jungle World« sprach mit der Schriftstellerin Sasha Dovzhyk aus Lwiw über den zermürbenden Alltag im Krieg und die Verteidigung der ukrainischen Demokratie.
Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela werden inzwischen immer weniger Menschen noch lebend aus den Trümmern geborgen. Der Regierung werfen viele freiwillige Helfer vor, ihre Arbeit erschwert oder behindert zu haben, ohne dass effektive staatliche Hilfe geleistet worden wäre.
Die neofaschistische Blauschwarze Bewegung versucht, die fragmentierte finnische Neonazi-Szene zu vereinen. Ihre Partei will ins Parlament, auf der Straße fällt sie durch Gewalt auf.
Maik Brüggemeyer hat einen tragikomischen Roman über einen Musikjournalisten in seinen Endvierzigern geschrieben: Peter Justen verliert seine Arbeit, als das Berliner Popmagazin, für das er tätig ist, eingestellt wird. Daraufhin nimmt er eine Stelle in einer lokalen Tageszeitung in der alten Heimat an, aus der er einst geflohen war.
Marie Schenker* ist Erzieherin an einer Förderschule. Sie mochte ihre Arbeit gerne, doch inzwischen hat die Bürokratie überhandgenommen.
Berichte aus dem Arbeitsleben, Teil 1.
Während Pakistan im Iran-Krieg vermittelt, eskaliert die pakistanische Regierung die militärische Lage im Grenzgebiet zu Afghanistan. Den dort herrschenden Taliban wirft sie vor, den pakistanischen Taliban Rückzugsräume zu gewähren.
Mit »Resurrection«, einer Mischung aus Science-Fiction und Mystery-Thriller, will der chinesische Regisseur Bi Gan das Kino als Ort kollektiven Träumens neu erfinden, aber sein immersiver Film dreht sich im Kreis.
Das umstrittene US-iranische Abkommen sieht unter anderem enorme Erleichterungen für die sanktionierte iranische Wirtschaft vor. Die gravierenden strukturellen Probleme der iranischen Ökonomie dürften jedoch fortbestehen, auch wenn die USA dem Mullah-Regime entgegenkommen.
Die CDU fordert von der Bevölkerung mehr Leistungsbereitschaft und Konkurrenzdenken. Das ist nicht neu: Schon im Nationalsozialismus sollten die Deutschen sich anstrengen um der höheren Sache willen.