Admiral Lisa M. Franchetti
2023/45 Hotspot Lisa Franchetti ist die erste Oberkommandierende der US Navy

Admiralin an der Spitze

Bereits seit Juli war sie kommissarisch im Amt, doch ihre formale Bestätigung durch den Senat dauerte vier Monate. Nun ist die Admiralin Lisa Franchetti zum 33. Chief of Naval Operations ernannt wurden und damit die erste Frau als Leiterin der US Navy und das erste weibliche ständige Mitglied im Generalstab des US-Militärs.
Gegner der Sklaverei. ­Dennoch wurde 2020 eine Statue des französischen ­Politikers Victor Schœlcher auf Martinique vom Sockel gerissen, auf den Sockel wurde geschrieben: »Proud to be ­colonised?«
2023/45 dschungel Olúfẹ́mi Táíwò, Philosoph, im Gespräch über Dekolonialismus

Jungle+ Artikel »Es ist wie ein Fieber«

Seit Jahren ist »Dekolonisierung« der tonangebende Begriff in den Geisteswissenschaften. Der in Nigeria geborene und an der Cornell University im Bundesstaat New York lehrende Olúfẹ́mi Táíwò stellt in seinem 2022 erschienenen Buch »Against Decolonisation. Taking African Agency Seriously« die Grundthesen des Postkolonialismus in Frage. Im Interview mit der »Jungle World« spricht er über Unklarheiten und Sackgassen im Diskurs und die Infantilisierung Afrikas.
Gardine vor Fenster
2023/45 dschungel Über den Einfluss der Baukunst auf das Individuum

Jungle+ Artikel Architektur und Alltag

Architektur umgibt den Menschen als zweite Natur und bestimmt sein alltägliches Leben, zumeist ohne dass es ihm bewusst ist. In seinen Essays beleuchtet der Architekt und Professor für Architekturtheorie an der TU Berlin, Jörg H. Gleiter, den Einfluss der Baukunst auf das Individuum. Auszüge aus dem in der Reihe DEJAVU Theorie erschienenen Band »gleiters universum. architektur«.
Im März 2021 strandete das Containerschiff »Ever Given« und blockierte den Suez-Kanal für sechs Tage
2023/45 Hintergrund Nearshoring als Vorbote für das Ende der Ära der Globalisierung

Neue kapitalistische Nähe

Unternehmen tendieren seit einiger Zeit dazu, Teilbereiche ihrer Produktion in das nächstgelegene Land mit qualifizierten Arbeitskräften und ähnlichen Zeitzonen zu verlagern. Wieso in die Ferne der ­kapitalistischen Dauerkrise schweifen, wenn Ausbeutungs- und Verwertungsketten auch in der Nähe aufgebaut werden können?