Isfahan
Reportage Unter jungen Leuten im Iran herrscht Aufbruchstimmung

Wie ein Lachen unter Wasser

Rund 60 Prozent der Iranerinnen und Iraner sind unter 30 Jahre alt. Viele von ihnen wollen das Land verlassen, unzufrieden sind die meisten.
Ausland Über den Putsch in Mali

Mali hat mehr verdient

Der Putsch in Mali zeigt, wie fragil die ­demokratischen Verhältnisse in afrika­nischen Staaten noch immer sind.

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Ausland Der Papst in Kuba

Botschaft für Benedikt

Mit Besetzungen von katholischen Kirchen und Protesten wollten kubanische Menschenrechtler Papst Benedikt XVI. dazu bewegen, sich bei seinem Kuba-Besuch auch mit ihnen zu treffen.

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Ausland Die Debatte um den Falkland-Krieg in Argentinien

Zwei Glatzen und ein Kamm

Vor 30 Jahren begann der Falkland-Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien um die gleichnamige Inselgruppe im süd­lichen Atlantik. Der Konflikt hatte weitreichende Konsequenzen für die neuere Geschichte Großbritanniens und beschäftigt Argentinien bis heute.

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Reportage Hat sich bei der Protestbewegung gegen die Drogenkartelle in Mexiko umgesehen

Nimm die Bestie

Im Kampf gegen die Mafia ist die mexikanische Regierung nicht in der Lage, die eskalierende Gewalt zu beenden, sondern ist vielmehr Teil des Problems. Eine Protestbewegung gegen Mafia und Regierung formiert sich und einige Dorfgemeinschaften haben das Gesetz inzwischen selbst in die Hand genommen.

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Inland Zum antikapitalistischen Aktionstag »M31«

Pfiffe für den Zauderer

Am Wochenende ist es so weit: In Deutschland und anderen europäischen Ländern soll »M31« stattfinden. Deutsche Wissenschaftler, Gewerkschafter und außerpar­lamentarische Linke erhoffen sich einiges von dem Aktionstag.

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Inland Die Polizei macht Radio in Lübeck

Die Polizei sendet selbst

Polizisten planen in Lübeck ein einzigartiges Medienexperiment: Sie wollen in einer Radiosendung selbst über den Polizeieinsatz während eines Naziaufmarsches berichten. Doch ein mögliches Verbot des Aufmarsches bedroht das gewagte Vorhaben.

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Inland Das Ruhrgebiet ist der neue Osten

Jammerwessis!

Die verschuldeten Kommunen im Ruhrgebiet wollen den Solidarpakt für den »Aufbau Ost« aufkündigen. So betreiben sie jedoch nur das bekannte Spiel: Schwache zerfleischen sich gegenseitig.

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Inland Norbert Röttgen und der nordrhein-westfälische Wahlkampf

Politiker mit Vollkasko

Norbert Röttgen ist der erste Verlierer im nordrhein-westfälischen Wahlkampf.

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Inland Reiche Krankenkassen und arme Patienten

Krankheit als Strafe

Den gesetzlichen Krankenkassen geht es wirtschaftlich gut, sie verfügen über fast 20 Milliarden Euro Rücklagen. Die Patienten werden davon jedoch kaum profitieren.

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Inland Westerwelle in Saudi-Arabien

Unser Mann in Riad

Nicht nur Guido Westerwelle weiß: Saudi-Arabien ist ein »ganz wichtiger Partner« für Deutschland. Denn das Regime sorgt dafür, dass der Aufruhr der Proletarisierten in den arabischen Ländern nicht den deutschen Verwertungsinteressen schadet.

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Thema Caroline Fourest im Gespräch über die Linke und den Antirassismus in Frankreich

»Die französische Linke ist nicht mehr so verwirrt«

Die französische Feministin und Antirassistin Caroline Fourest ist eine umstrittene Intellektuelle. In der antirassistischen Debatte in Frankreich hat sie stets den linken Multikulturalismus kritisiert und den Säkularismus verteidigt. Von vielen Seiten wurde ihr Rassismus vorgeworfen. Mit der Jungle World sprach sie über die Folgen der Attentate von Toulouse und darüber, was die antirassistische Linke in Frankreich von der Debatte nach 9/11 gelernt hat.

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Thema Die Pathologisierung von Attentätern

Terror gegen die Vielfalt

Beim norwegischen Nazi Anders Breivik hielt man die Anschläge fälschlicherweise zuerst für islamistisch motiviert. Bei Mohammed Merah war es nun umgekehrt. Beides ist kein Zufall.

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Thema Die Reaktionen in der jüdischen Community

Brüchige Normalität

Nicht erst seit dem Attentat von Toulouse wächst in der jüdischen Community in Frankreich die Angst vor antisemitischer Gewalt. In den vergangenen Jahren haben viele Juden die mehrheitlich von Muslimen bewohnten Banlieues verlassen. In der Hauptstadt Paris war dagegen auch nach dem Anschlag von dieser Angst kaum etwas zu spüren.

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Thema Wahlkampf nach dem Terroranschlag

Jihadist aus Frust

Der Attentäter von Toulouse bekannte sich zum Jihadismus, gehörte aber keiner Organisation an und galt auch in seinem Umfeld eher als gescheiterter Mensch. Die Gefahr, dass er für junge französische Muslime zur Identifikationsfigur wird, besteht kaum. Welche Rolle werden seine Morde bei der Präsidentschaftswahl spielen?

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