Eike Geisel

Eike Geisel: Die Gleichschaltung der Erinnerung

Edition Tiamat, 350 Seiten, Broschur

Beschreibung

Geisels zuletzt erschienenes Buch »Die Wiedergutwerdung der Deutschen« stieß auf große Resonanz, von der auch der Film »Triumph des guten Willens« von Mikko Linnemann über ihn zeugte. In einem weiteren Band seiner Schriften werden enthalten sein u.a. ein längeres Interview mit der KZ-Überlebenden Hannah Lévy-Hass, deren »Tagebuch aus dem KZ Bergen-Belsen« er übersetzt hat, und einige der zahlreichen Artikel und Vorträge, in denen er den Antisemitismus und das Verhältnis der Deutschen zu den Juden analysiert.
»Marx bemerkt einmal, die Deutschen hätten in ihrer Geschichte immer nur die Restauration der anderen Völker geteilt, nie aber deren Revolutionen. Dieses Resümee war, wie man heute sieht, leider auch eine futurologische Prognose. Das Neue war das Immergleiche, es gab keine Revolutionen, stattdessen Reprisen. Bei diesem immerwährenden Dakapo erwiesen sich Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit als monotone und besonders zählebige Grundströmung: sie sind das Ostinato der neueren deutschen Geschichte.« (Eike Geisel)

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