Technoschamanismus

HMKV: Technoschamanismus

Verlag Kettler, Dortmund 2022, 214 S., Klappbroschur

Beschreibung

Ausstellungsmagazin zur gleichnamigen Ausstellung des Hartware Medienkunstverein (HMKV) Dortmund. Viele Künstler*innen verstehen sich nicht
als Schaman*innen. Doch sie suchen nach kultureller Veränderung. Sie glauben, dass so eine Veränderung möglich ist. Dazu sollen Technologien,
Natur, Wissen und Erfahrungen neu zusammenwirken. Warum interessieren sich Künstler*innen für Begriffe und Praktiken wie Alchemie, Animismus, Esoterik, Heilung, Kosmologie, Magie, New Materialism, Nicht-menschliche Akteure, Metabolismus, Mystik, Spiritualität?

Ausgehend von der Figur des Schamanen, die Joseph Beuys Zeit seines Lebens kultivierte, widmet sich die Ausstellung aktuellen ‚technoschamanistischen‘ künstlerischen Positionen. Diese verstehen Schamanismus nicht nur selbst als Technologie, sondern suchen nach schamanischen Kräften mittels des Einsatzes von (spekulativer) Technologie. Zahlreiche der von Beuys so ikonisch eingesetzten Tropen zur Heilung und Verwandlung der Gesellschaft, zur Kultivierung eines spirituellen Zugangs zur Umwelt, zur Überwindung der Macht wie der Logik des Kapitals werden von zeitgenössischen Künstler*innen eingesetzt, welche auf diese Weise Beuys' Strategien und Fragestellungen für das digitale Zeitalter aktualisieren.

Das Magazin enthält u. a. ein Glossar, Texte von Inke Arns, Erik Davis und Verena Kuni sowie eine Dokumentation aller Arbeiten im HMKV Hartware MedienKunstVerein.

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