Wenn die Hoffnung stirbt

Jean Peters: Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter

S. FISCHER Frankfurt am Main 2021, 256 S., gebundene Ausgabe

Beschreibung

Geschichten aus dem subversiven Widerstand vom Journalisten und Aktionskünstler Jean Peters, der mit dem Peng! Kollektiv regelmäßig Unternehmen unterwandert, auf Kunst-Biennalen ausstellt und das mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2018 war Peters Mitbegründer der NGO Seebrücke und war 2019 für das Recherchezentrum Correctiv undercover in der Klimaleugnerszene.

Jean Peters führt quasi aus Kameraperspektive durch subversive Aktionen zivilen Ungehorsams gegen die Waffenindustrie, die Geheimdienste, die Ölindustrie und viele andere problematische Branchen. Dabei zupft er medientaktische Erwägungen und politische Dimensionen stets auseinander. Konkrete Aktionen – wie eine Torte auf Beatrix von Storch zu werfen – erzählt Jean Peters mit viel Witz und hohem Unterhaltungswert, oszilliert dabei zwischen großen Theorien und ergreifenden Undercover-Situationen. Es ist ein Buch der kollektiven Aktion, erzählt aber auch vom Scheitern: warum etwa manche Aktionen – z.B. das Morphen von Passbildern – nach hinten losgingen. Das Buch soll dem Grundgefühl der Überforderung durch Komplexität und schlechte Nachrichten verspielte Selbstwirksamkeit entgegensetzen: Wir können die Übel dieser Welt anpacken. Wir können ein bisschen was bewegen, und sei es für den Augenblick.

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