14.08.1997

Schmutzig, schmutzig ...

... bleibt es auch in den Lüften. Vier Monate vor dem Weltklimagipfel in Japan gab es auf der Bonner Uno-Vorbereitungkonferenz keine Fortschritte bei der Verringerung der Treibhausgase. Grund: Die USA und Japan weigerten sich, über feste Minderungsziele für Treibhausgase zu sprechen. Sie wollen den Dreck dort verringern, wo es am billigsten und Einfluß zu sichern ist. Schließlich muß, wer vor fremden Türen kehren will, erst einmal in den Garten gelassen werden. In einem alten Kraftwerk in Indien könne schließlich durch den Bau eines Filters mehr Dreck vermieden werden als durch teure Nachrüstung einer Anlage in den USA, meinen die amerikanischen Öko-Imperialisten. Die deutschen finden das doof: Sie wollen ein bißchen CO2 im Norden reduzieren und vor allem hier ihre Filtertechnologien verkaufen.