Nach der gescheiterten Vulkan-Privatisierung wurde jetzt die Volkswerft Stralsund verkauft: an den dänischen A.P. Moelller-Konzern. Folge ist ein weiterer Arbeitsplatzabbau: Im Jahr 1998 soll die Zahl der Beschäftigten von derzeit 1 400 auf 1 100 sinken. Für die Jahre 1998 bis 2002 verpflichtete sich Moeller, durchschnittlich lediglich 800 Arbeitsplätze zu erhalten. In Stralsund sollen nun überwiegend mittelgroße Containerschiffe gebaut werden. Auch die MTV-Werft in Wismar steht unmittelbar vor dem Verkauf. Die besten Chancen werden dabei dem norwegischen Konzern Ullveit-Moe eingeräumt.