"Hör zu oder stirb". Und wer seither zur richtigen - oder falschen - Zeit bei den Freien Radios reinhört, der kann sich anstatt einer Reportage über die Schlechtigkeit der nächstliegenden Giftmüllfabrik mit einer mehrstündigen Vorlesung aus dem örtlichen Telefonbuch unterhalten lassen - musikalisch unterstützt durch Bratsche und Blechtrommel. Nein, sagen die anderen, so nicht! Und fordern: Die alternativen Sender sollen ihrer aufklärerischen Aufgabe treu bleiben, mit eigenen Informationen und Debatten in den herrschenden Diskurs intervenieren - und hörbar bleiben. Zur Disko treten an: Andreas Klug und Andreas Reimann, die beide beim Freiburger Radio Dreyeckland redaktionell arbeiten.