Ein Teil der Deutschen spart wie die Hamster, der andere Teil ist dem Börsenfieber verfallen, schenkt man dem Zahlen des Bundesverbandes deutscher Banken Glauben. Das Geldvermögen stieg demnach im vergangenen Jahr auf 5,3 Billionen Mark. Durchschnittlich hatte jeder Bundesbürger 65 000 Erspartes auf der hohen Kante. Dabei bevorzugen die Landsleute Geldanlagen wie die traditionellen Sparbücher und Lebensversicherungen. Auch Aktien haben deutlich zugelegt. Der Börsengang der Telekom hat die Kleinanleger veranlaßt, insgesamt 443 Milliarden Mark in Aktien zu investieren - 50 Prozent mehr als 1996.