29.07.1998

Microsoft rules

Der große Verlierer heißt IBM. Wie die jüngsten Umsatzzahlen des Softwareherstellers Microsoft beweisen, ist IBM nicht mehr länger der größte Softwarehersteller der Welt. Bereits einen Monat nach der Einführung wurden von dem neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 98 mehr als eine Million Exemplare verkauft. Der Umsatz sprang damit um 26 Prozent auf knapp 26 Milliarden Mark, womit das gar nicht so revolutionäre Windows 98 auf dem besten Wege ist, seinen Vorgänger Windows 95 bei den Verkaufszahlen der ersten drei Monaten einzuholen. Einen weiteren kleinen Erfolg konnte der Konzern bei seinen Streitigkeiten mit dem Justizministerium verbuchen: Die 20 US-Staaten, die den Softwarekonzern verklagt hatten, zogen einige ihrer Vorwürfe zurück. Generalstreik in Griechenland

Aus Protest gegen die Pläne der Regierung, Privatisierungsmaßnahmen und Änderungen bei der Arbeitszeit durchzuführen, hat der griechische Gewerkschaftsbund vergangene Woche einen Generalstreik ausgerufen. Die organisierten Eisenbahner legten für einen Tag die Arbeit nieder, das Bus- und Metropersonal und die staatliche Fluggesellschaft Olympic Airways stellten für mehrere Stunden ihre Arbeit ein.