Am 12. April 2002 putschte ein rechtes, vom Unternehmerverbands-Chef Pedro Carmona geführtes Bündnis gegen die gewählte venezolanische Regierung. Dem Putsch voraus gegangen waren Schießereien im Stadtzentrum, bei denen Demonstranten beider Seiten von unbekannten Scharfschützen ermordet worden waren. Proteste von mehreren hunderttausend Menschen, die Mehrzahl von ihnen Bewohner der Armenviertel, führten jedoch dazu, dass die Regierung Carmona nach nur 24 Stunden wieder abtreten musste.
Ein Jahr nach den Ereignissen organisieren nun an die 100 Basisorganisationen sowie Attac Venezuela ein Solidaritätsforum in Caracas. Dort soll u. a. über die Reformen der so genannten »Bolivarianischen Revolution«, die Hintergründe des Putschversuchs und die Spielräume des venezolanischen Transformationsprojekts im Zeitalter der Globalisierung diskutiert werden. Außerdem werden von Basisgruppen parallel dazu in der ganzen Stadt Feiern, Konzerte und Veranstaltungen organisiert. Internationalen Gästen werden von Stadtteilorganisationen kostenlose Übernachtunsgmöglichkeiten angeboten
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