LeserInnenworld
Jungle World 46/05: Thema »Antideutsch«
Diesmal keine Papierverschwendung
Eure antideutschen Schwurbeleien halte ich meist für Papierverschwendung, aber heute ist mal ein großes Lob fällig. Das Dossier mit dem Vortrag von Dieter Schenk über die braune BKA- Vergangenheit war das Spannendste, was seit langem in der Jungle World zu lesen war.
fritz niemann
Jungle World 51/52/05: »Selbst ein Irrer kann gelegentlich Recht haben«
Geklaute Idee geklaut
Broder sagt, Ahmadinejad habe tatsächlich »die Idee, zur Lösung des Nahost-Konflikts doch einfach Israel nach Deutschland zu verlegen«, von ihm »geklaut«. Er ergänzt diese Aussage mit der Bemerkung, er »habe Schleswig-Holstein oder Bayern vorgeschlagen«. Was er offenbar nicht weiß: Dieser Vorschlag stammt – ernsthaft begründet – von Wolfgang Harich; sein »Lübeckplan« stammt aus dem Jahre 1970.
lothar zieske
Jungle World: Comic-Seite
Das stinkt zum Himmel
Für eure Comics, hab’ ich nur ein Wort: Die stinken! Hey Mann, die stinken total! Die sind nicht komisch, nicht toll, die sind einfach nicht lustig! Wenn ich einen Artikel in der Jungle World lese und alles ist total ernst und voll mit Tod und Armut und Krieg, wäre es nett, manchmal ein kleines Lächeln zu haben, aber mit euren Comics, niemals! Die sind total schrecklich! Habt ihr niemals die Comics selber gelesen? Die sind totlangweilig! Mein fetter Arsch hat mehr Schönheit als euer farbloser Schlaftabletten-letzte-Seite-Blech.
jason
Ich protestiere!
Ich habe als langjährige Leserin eurer Zeitung eure provokant anmutenden Comics satt. Und schließe mich hiermit allen Protestbemühungen an. Eure Provokation ist keine. Sie ist gequälte Scheiße. Das Comic-Titelblatt war die negative Krönung des Ganzen. Werbt neue ComiczeichnerInnen!
kaya
Jungle World 49/05: Raus aus dem Rosengarten
Chaos made in 1995
Leider verschweigt Christian Helms, dass Hans Meyer 1995 Trainer vom 1. FC Union Berlin war und dort nach Kritik an Manager Kische (»hat er einen Halbtagsjob«) zur Winterpause entlassen wurde. Es war eine Chaos-Saison für Union mit begnadeten Spielern wie Sergej Barbarez und einem Lizenzentzug, der einen Aufstieg in die 2. Liga verhinderte.
najko