14.03.2007

LeserInnenworld

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Zuschriften bitte an: briefe@jungle-world.com oder per Post an die Redaktion.

Jungle World 09/07: Rausflug bei Airbus

Riesenjet im Anflug

Der Sportflughafen Ganderkesee kann von einem Riesenjet A380 nicht angeflogen werden. Und auch die Flughäfen Lübeck und Bremen verfügen nicht über die baulichen Voraussetzungen. Alle großen Flughäfen der Welt jedoch erweitern ihre Infrastrukturen, um für große Flugzeuge wie den A380 nutzbar zu sein, bzw. sind es bereits. Es ist doch eine Logik, der einfach zu folgen ist: Fluggesellschaften wollen den A380, Flughäfen wollen Fluggesellschaften. Kein Flughafen würde die Chance, einen A380 abzufertigen, ungenutzt lassen. Wäre ansatzweise recherchiert worden, dann wäre dem Autor ebenso aufgefallen, dass sämtliche Testpiloten der A380-Kunden dem Super-Airbus beste Flugeigenschaften zertifizieren.

jens brüggemann (ig metaller und beschäftigt bei airbus bremen)

Jungle World 10/07: Nichts gerafft

Antisemitismus? Wo denn?

Christian Klar hat eine Grußbotschaft an die Rosa-Luxemburg-Konferenz (die von der jungen Welt veranstaltet wird) geschrieben, in welcher er von der Notwendigkeit einer Alternative zum Kapitalismus schreibt. Während ganz Deutschland über diese Grußbotschaft Klars wütet, als sei sie selbst ein Terroranschlag, fällt euch nichts anderes ein, als mal wieder (wie überraschend!) beim Thema Antiameri­kanismus/Antisemitismus zu landen. Dagegen ist ja grundsätzlich auch nichts zu sagen, aber dass euch zum Thema »bewaffneter Kampf« nur »schwarzer September« und zu Chávez allen Ernstes nur Ahmadinejad einfällt, ist wirklich bitter. Von einer linken Zeitung hätte ich da schon etwas anderes erwartet.

jonathan seyfer

Jungle World 09/07: »Leben oder Tod, bring es rasch«

Ein Schnäppchen

Zu Ihrer gelungenen Rezension dieses hervorragenden Buches bleibt noch nachzutragen, dass Ihre Leser das Buch für eine kleine Pauschale (in Höhe von 6 Euro) plus Porto bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhalten können.

reinhard finck