Hässliche Listen

Klick it!

von Maik Söhler

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Wenden wir uns diesmal den hässlichen Listen zu, von denen Computer und Internet so voll sind.

1. Das Google-Ranking. Die meisten der Kriterien, die zu Treffern in der Suchmaschine führen, sind bekannt, einige jedoch immer noch nicht. So nützlich Google auch ist, so schrecklich sind die Vertikallisten zusammengestellt.

2. Der Spam-Ordner. Allein schon all diese kruden Absendernamen untereinander: Eduardo Shepard, AXELROD CONSULT GROUP, ­Venus Kim, Excitement, Foto Quelle, Eric Brooks, Desiree McFadden – das ist wie Prosa von Isabel Allende.

3. »Today’s Stories« auf Counterpunch.com. Lies mich nicht!

4. Der Passwort-Manager. Wie einfallslos man doch ist. Wie gefährlich das sein kann.

5. Die »Forbes Celebrity 100«: Wie einfallslos die doch sind. Wie gefährlich das sein kann.

6. Eine alphabetische Liste von Internet-Suchmaschinen, die man als ersten Treffer bekommt, wenn man bei Google »Liste im Internet« eingibt.

7. Kostenlisten auf Online-Telefonrechnungen: »13.07. 19:22:59 00:00:33 0170476xxxx 0,0000 0,0000«. Wer will das kontrollieren? Könnte man das überhaupt?

8. Börsenkurse online. Ohne Worte.

9. Überbordende Lesezeichenlisten.

10. Die Uefa-5-Jahreswertung auf »Kicker«-­Online. Eigentlich eine tolle Liste. Man müsste aber jedes Element anklicken können, so dass sich sofort neue Seiten öffnen. Geht aber nicht.

google.com; counterpunch.com; forbes.com/2006/06/12/06celebrities_money-power-celebrities-list_land.html; weihenstephan.de/~schlind/suchmaschinen.html; finanztreff.de/ftreff; kicker.de/jahreswertung