LeserInnenworld

<none>

Anzeige

Jungle World, 42/08: Mallorca-Ausgabe
Lob und Partytipps
Großes Kompliment an eure Mallorca-Ausgabe: unterhaltend, kritisch – und anders als alles, was bisher in Zeitungs­form über die Insel zu lesen war. Anscheinend wart Ihr vom Nachtleben der Hauptstadt Palma etwas enttäuscht. Kleiner Tipp: Beim nächsten Besuch im Cafe Garito, ganz am westlichen Ende des Hafens, die Nacht beginnen, und dann dort fragen, wo man am besten weiterfeiert. Jan Petersson

Jungle World, 39/08: »Drei Kugeln Eis reichen«
Alles ist möglich
Der Beitrag führt die Finanzkrise auf eine zu ungierige Sozialdemokratie zurück, empfiehlt mehr Staat, aber macht sich über Chávez und Lafontaine lustig. Alles ist möglich. Da klopft die Finanzmarktkrise an die Redaktionstür und heraus kommt ein Sozialdemokrat, waschecht wie Hugo und Lafo zusammen. Danke für das tolle Coming Out. Die Welt ist ein Dschungel, ihr seid fertig. Gruß, Werner Breuer

Jungle World, 27/08: »Die die Capacities developen«
Nichts für Idealisten
Schön und gut, was die Autorin erzählt, aber einen Artikel zu schreiben und alles schlecht zu machen, ohne zu erforschen, was man anders oder besser machen kann, finde ich offen gesagt ziemlich bescheuert. Vielleicht bringt es in vielen Ländern nicht viel, etwas zu ändern, aber auch Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Impfungen gegen alle möglichen Krankheiten, können die Lebensqualität vieler Menschen verbessern. Natürlich stürzt man damit nicht das System oder befreit Länder von Unterdrückung und Korruption, aber den Individuen ist geholfen, und darauf kommt es meiner Meinung nach eher an. Aber so wie die Autorin die Sache angeht, ist gar keinem geholfen, sie demotiviert nur die Leute, die die Welt nicht ganz so pessimistisch sehen wie sie. Soll sie doch einen Artikel schreiben, in dem sie vorschlägt, was man konkret machen könnte, um etwas zu verändern. Nina Schröder