Mit dem Elektroscooter durch Neuseeland, Singapur und Australien

Mit dem Elektroscooter nach Neuseeland

Episoden einer Reise durch Singapur, Australien und Neuseeland. Mit 1 800 Watt unter dem Hintern und Multipler Sklerose im Gehirn.

Von Knud Kohr
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Frank Ansell will mit mir in die Wüste fahren. Sein Markenzeichen, einen schwarzen Hut, wird er während der nächsten fünf Stunden ebenso wenig ablegen wie seine blickdichte Sonnenbrille. Sein weißer Sportwagen sieht aus, als hätte Burt Reynolds persönlich »Auf dem Highway ist die Hölle los« mit ihm gedreht. »Eigentlich wollte ich mit dir in die Wüste fahren. Aber Heilung kann man ebenso auf dem Parkplatz finden«, entscheidet Frank pragmatisch.
Na gut. Er setzt mich auf eine Bank und reibt mich zunächst mit einem »Healing Rub« ein. Das besteht aus Kräutern, Bienenwachs und Olivenöl. Für 30 australische Dollar kann man es problemlos auf Franks Website bestellen.
Dann lässt Frank mich unendlich oft von der Bank aufstehen und jeweils drei Mal Sätze wie »I’m awesome« oder »My legs are strong« sagen. Weil meine Beine aber gar nicht mehr stark sind, beginnen sie irgendwann zu zittern.
»That’s good!« jubelt mein Heiler. »They are waking up!«
Aus reiner Notwehr gebe ich uns im Hotel­café etwas zu Trinken aus. Frank nimmt die Brille ab. »Das war ein halber Tag. Kostet 500 australische Dollar. Meine Assistentin schickt dir die Rechnung.« Dann steigt er in sein Auto, das bei der Abfahrt imposant klingt. Die Rechnung ist bis heute nicht angekommen.
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Vielleicht lag der eigentliche Beginn dieser Reise durch Australien, Singapur und Neuseeland schon länger zurück. Kurz nach Pfingsten 2012: Ein schwerer Schub ließ binnen weniger Tage den Weg zu meinem Briefkasten zu weit werden. Mein Neurologe ließ mir die Wahl: Krankenhaus oder ambulante, intravenöse Behandlung mit Cortison. Nach wenigen Tagen voller grotesker Visionen (unter anderem erschien E.T. an meinem Bett und wollte »nach Hause telefonieren«) brach ich diese Behandlung ab.
Im Sommer 2013 passierten einige Dinge, die mich wieder Mut fassen ließen. Oder besser gesagt, die Trotz in mir weckten. Einerseits ließ ich mich überzeugen, mir einen Elektroscooter verschreiben zu lassen. Ab sofort konnte ich sitzend zum Einkaufen fahren. Mit sechs Kilometern pro Stunde. Legte ich den Rückwärtsgang ein, begann es penetrant zu piepen – man will ja schließlich niemanden verletzen. Also schlich ich brav die Bürgersteige entlang. Wie ein Rentner oder ein Schwerbehinderter. Zu dem hatte die Multiple Sklerose mich mittlerweile auch gemacht. 80 Prozent behindert, steht auf meinem Ausweis. Wer billig ins Theater möchte oder kostenlos U-Bahn fahren, muss mich einfach nur begleiten. Dennoch: Plötzlich endete meine Welt nicht mehr 50 Meter vor dem Haus, sondern dort, wo ich den Motor wieder zum Aufladen an die nächste Steckdose fahren musste. Nach spätestens 15 Kilometern also.
Das zweite Ereignis geschah bei meinem Neurologen. Am Ende des Routinetermins, den ich einmal pro Quartal bei ihm habe, fasste er seine Einschätzung meines Gesundheitszustands so zusammen: »Herr Kohr, Sie haben sich mit dem derzeitigen Stand Ihrer MS gut arrangiert. Der nächste Schritt könnte sein, dass Sie Ihren ganzen Mut zusammennehmen und wieder zu einer kleinen Reise aufbrechen. Zwei Tage im Spreewald vielleicht. Oder drei Tage in der Uckermark. Ihr Scooter wird vieles erleichtern.«
Der Mann meinte es gut. Es war eine Provokation für mich. Beide Ziele waren notfalls in zwei Stunden von meiner Wohnung in Berlin-Charlottenburg per Krankentransport zu erreichen. Meine Reise sollte sich komplizierter gestalten.
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Australiens Red Centre – die gewaltige, vom Eisen im Boden rot gefärbte Wüste rund um den Ayers Rock. Alle Vorarbeit an Computer und Telefon war nur bedingt erfolgreich gewesen. Am Nachmittag, bevor ich von Adelaide ins Outback fliegen wollte, bekam ich bei einem routinemäßigen Rückruf die Schreckensnachricht, dass mein Scooter für Inlandsflüge schlicht zu groß war. Es dauerte mehrere panische Stunden, bis ich ein kleineres Ersatzfahrzeug organisiert hatte. Die Pressestellen der Herstellerfirma vermitteln Helfer vor Ort. Ohne diesen Service wäre meine Reise hier zuende gewesen.
Am Ayers Rock Airport wurde Fotograf Frank Heuer und ich von einem Fahrer namens Nick übernommen. Als erstes fuhr der Mann mit seinen blonden Dreadlocks uns an den Felsen. Ich hatte ihn auf Bildern und in Berichten immer nur im vollen Sonnenschein gesehen. Jetzt grollte der Donner. Das geschieht vielleicht zwei Mal pro Jahr. Kurz nach dem Aussteigen fielen die ersten Tropfen. Und ich saß plötzlich im staubtrockenen Zentrum Australiens und ließ mich klatschnass regnen. Komplett durchnässt an einem Ort, wo es zuletzt vor vier Monaten geregnet hatte – ich stützte mich auf dem Ersatz-Scooter in den Stand und breitete die Arme aus.
Am übernächsten Tag fuhren wir weiter. Die ganze Gegend war grün. Doch darunter lauerte die Wüste. Trocken und heiß und durch das viele Eisen im Boden leuchtend rot.
160 Kilometer waren es noch bis zum Flughafen von Alice Springs, als es einen hässlichen Knall unter meinem Beifahrersitz gab. Unser Fahrer brachte den Wagen zum Stehen. »Ein Reifen ist geplatzt«, war seine Diagnose. Da er auch noch diagnostizieren musste, dass er den falschen Wagenheber eingepackt hatte, blieb nichts als Warten. Eine Stunde lang warten, um genauer zu sein. Dann kam der erste Wagen. Die Frau am Steuer hieß Glenda, war rund 70 Jahre alt und hatte tatsächlich einen passenden Wagenheber dabei.
In der Nähe von Alice Springs erwartete mich ein Grillfest. Die veranstaltende Mitarbeiterin fand nur einen Grund, sich immer weiter mit mir zu unterhalten: Indem sie meinen Teller ständig neu am Grill füllte und ihn mir brachte. An diesem Abend dürfte ich ganz allein einen halben Emu verzehrt haben. Und ein bis zwei Kängurubeine noch dazu.

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»I can see you«, säuselt ein kleines Mädchen, während auf der Videowand der Galerie ein Atari-Bildschirm von 1986 eingeblendet wird. »What the hell is wrong with you?!«, schneidet ein klobiger, im Wald stehender Kerl ihr das Wort ab. Beim dritten Mal wird das gruselig. Man fühlt sich beobachtet und bedroht gleichzeitig. Dann ist der Film »Home Town« des australischen Videokünstlers Heath Franco zu Ende. Bevor er neu gestartet wird, fliehen Kollege Heuer und ich ins Freie. Dort, vor der Galerie Pompom, wartet schon Isobel Johnston auf uns. Die sorgfältig gekleidete Endvierzigerin mit der gepflegten roten Frisur war früher Dozentin an der Kunstakademie in Sydney.
»Irgendwann habe ich begonnen, meine Studenten zusätzlich zu den Vorlesungen durch die Galerien der Stadt zu führen.« Weil auch ihr das viel mehr Spaß machte, begann sie, von Touristen Geld für ihre Kunsttouren zu nehmen. Reguläre Vorlesungen gibt sie mittlerweile nur noch, damit sie ihren Status an der Akademie nicht verliert.
Nur ein kurzes Stück um die Ecke befindet sich eine weitere Galerie, die Isobel uns zeigen möchte. »Eine der ältesten und bekanntesten«, informiert sie uns. Erstaunlicherweise befindet sich die Galerie nicht an einem der glänzenden Boulevards, sondern in einer kleinen Nebenstraße. »Hi Ya!«, ruft ein junger Mann uns zu und grinst, während er sein Fahrrad repariert. Wir schlängeln uns durch eine Art Garagentor bis an den Eingang der Roslyn Oxley Gallery, die nicht nur hier, sondern auch in London und demnächst in Berlin Außenstellen haben wird. Die weißhaarige Betreiberin grüßt ähnlich lässig wie der Radfahrer draußen. Ein Interview geben mag sie nicht. Sie zeigt auf einen Ausstellungsraum, der sich fast jäh neben ihr öffnet. Er ist vollgestellt mit Skulpturen aller Art. Die Körper zweier Sumotori, die sich mitten im Kampf befinden, aber direkt über den Brustmuskeln enden, beeindrucken mich am meisten.
Bei einbrechender Dämmerung gönne ich mir noch eine kleine Extratour. Zum Opernhaus von Sydney. Ein weltberühmtes Gebäude, das wahrscheinlich jeder Mensch schon mindestens ein Mal gesehen hat, wie es sich schneeweiß und strahlend auf Fotos räkelt. Wenn man allerdings nahe heranrollt, zeigt sich, dass es 30 Jahre alt ist und bereits angemessen Patina angesetzt hat. Was es meiner Ansicht nach noch sympathischer macht. War das der Höhepunkt meiner Reise?

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Beim Check-in in Sydney wartete eine neue Variante einer bekannten Szene auf mich. Mein Scooter wog immer noch 143 Kilogramm, aber am Check-in konnte man nur zweistellige Zahlen eingeben. Diesmal entschied sich die Frau vom Bodenpersonal, einfach die erste Zahl wegzulassen, statt mühsam Vorgesetzte anzurufen.
So fiel erst Minuten vor dem Start auf, dass im Frachtraum 100 Kilogramm mehr waren als angegeben. Die arme Ladecrew musste alles noch einmal rausholen und nachwiegen. Der Vorgang dauerte eine Stunde. Mein Scooter brachte also den internationalen Flugverkehr durcheinander. Bis heute hege ich den Verdacht, dass die Crew sich revanchierte. Mein Gefährt wurde mit abgeschraubtem Sitz, ausgebauten Batterien und ohne Luft in allen vier Reifen wieder ausgeliefert.
Nach zwei Stunden, die ich vorzugsweise mit Hyperventilieren verbrachte, hatte ich den Scooter wieder zusammengeschraubt und die Reifen an einer nahen Tankstelle aufgepumpt – »Bitte üben Sie all das mehrfach vor Reisebeginn«. Bei fast allen Geräten kostet so etwas nur wenige Minuten. Oder, wenn man nicht übt, einen Nervenzusammenbruch.

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Singapur ist ein Traum für alle Scooter-Fahrer. An buchstäblich jedem Bürgersteig im Innenstadtbereich sind an buchstäblich jeder Kreuzung Vertiefungen eingebaut, die eine sanfte Fahrt auf die andere Seite ermöglichen. Wenn man außerdem, wie der Autor dieser Zeilen, 48 Jahre alt ist und das Haupthaar von einem türkischen Barbier per Messerschnitt bis auf die Kopfhaut kürzen lässt, gilt man anderen Menschen automatisch als alter, kranker Mann. Und dem ist auf jeden Fall zu helfen. Selbst, wenn es eigentlich gegen dessen Willen geschieht.
Was ich niemals vor der Reise auch nur gedacht hatte: Auf meinen vier Rädern wurde ich immer wieder zum Mittelpunkt des Interesses. Zum Beispiel bei einem kleinen Jungen, vielleicht fünfjährig. Der jammerte so lange, bis seine Mutter ihn ungefragt auf mein Gefährt aufspringen ließ. Als ich ihm den Stromschalter erklärt hatte, gab er plötzlich volles Tempo, was etliche Passanten im Umkreis gefährdete und dafür sorgte, dass ich den greinenden Knaben in den Arm seiner Mutter zurückwarf.

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Den ersten Eindruck von Rotorua bekommen Kollege Heuer und ich durch die Nase. Rund um den wichtigsten Kurort der Nordinsel Neuseelands strömt das Wasser aus zahlreichen Quellen. Manchmal kommt es heiß aus dem felsigen Boden, und manchmal riecht es nach Schwefel. Von großer Heilkraft soll das Wasser überall sein und etliche Quellen werden von den Maori, also den Ureinwohnern Neuseelands, als Heiligtümer verehrt. Doch zunächst sind wir verabredet mit Wikitoria Oman, der nachgesagt wird, eine der besten Maori-Masseurinnen überhaupt zu sein. Massagen gelten neben Heilkräutern und Gebeten als wirksamste Mittel der Maori-Heilkunst.
Wikitoria lehnt im weißen Hosenanzug an ihrem Sofa. Direkt vor der Tür wartet eine sonnenüberflutete Terrasse, die bis ans Ufer des Rotorua-Sees reicht. Wikitorias liebste Technik ist die Romiromi-Massage bei der vor allem jene Körperstellen behandelt werden, an denen die Masseurin »alten Schmerz« oder »feindliche Geister« vermutet.
Zu Beginn spricht Wikitoria ein 4 000 Jahre altes Gebet. Damit bringt sie mich in eine Art Parallelwelt. Meine Augen schließen sich wie von selbst. Später höre ich: »Jetzt versuche ich einen bösen Geist aus deiner Brust zu vertreiben. Denk an etwas Schönes.« Dann drückt sie mit voller Kraft den linken Ellbogen auf mein Herz und lässt mich im Anschluss ein wenig in der Sonne ausruhen. Als sie mir wieder auf die Beine hilft, bekomme ich einen Strauß Kräuter aus dem Wald hinter ihrem Haus. Anderthalb Stunden sind seit Beginn der Behandlung vergangen? Kaum zu glauben.

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»Ich werde euch Wasser geben.« So lauten die ersten Worte, die Ngahi Bidois am nächsten Tag zu uns sagt, als wir ihn vor dem Clubhaus des Hamurama Golf Club treffen. Ngahi ist 52 Jahre alt und gilt vielen Menschen als »das Gesicht Neuseelands«. Tatsächlich ist die untere Hälfte seines Gesichts durchgängig mit traditionellen Motiven tätowiert. »Die linke Hälfte ist die passive. Sie soll mir helfen, besser wahrzunehmen. Die rechte Hälfte ist die aktive. Sie soll mir helfen, guten Kontakt zu anderen herzustellen.« Alle Tätowierungen wurden in einer einzigen Nacht gestochen. Fünf Familienmitglieder musste er als Bürgen gewinnen, damit die Muster spirituell wirken. »Meine Mutter hat sich vier Jahre lang gewehrt.«
Ngahi ist viel unterwegs, um weltweit über Glauben und Tätowierungen der Maori zu referieren. Neulich war er in Kalifornien bei Google.
Er gilt als ein starker Heiler seines Stamms. Die Teawura schicken ihn als Vertreter in alle Sitzungen mit Regierungsvertretern. Ngahi beschützt das heilige Land der Teawura, das am Rande des Golfplatzes beginnt. Zusammen mit einigen anderen kaufte er das Land direkt neben dem Wald, durch den er uns führt, und machte es zum Golfplatz. Damit wurde es teuer und uninteressant für andere Investoren.
An einer der Quellen beugt Ngahi sich herunter und füllt eine Flasche. Er singt eine traditionelle Melodie, bevor er uns die Flasche überreicht. »Das ist das stärkste Wasser, das wir Teawura haben«, sagt er. »Vielleicht hilft es euch, die Probleme in eurem Leben zu lösen. Wenn ihr Kinder der Teawura wäret«, fährt er fort, »könntet ihr jetzt aus sechs Meter Höhe genau neben diesen spitzen Felsen in der Mitte des Quelllochs springen. Danach wäret ihr Männer.« Frank und ich sehen auf den wirklich ziemlich spitzen Felsen. Manchmal ist es ziemlich erleichternd, kein Kind der Teawura zu sein.
Ngahi gleitet in den Wald. Die Vorstandssitzung seines Clubs wartet.

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Frank und ich fahren in südliche Richtung. Zwischen Rotorua und dem Lake Taupo gibt es die meisten heißen Quellen der Nordinsel. Viele werden als Bäder genutzt. »Wann warst Du das letzte Mal baden?« fragt Frank gewitzt, als wir an einem dieser Bäder vorbeifahren.
20 Minuten später sitze ich bis zum Hals in warmem, heilendem Wasser. Vier Leute baden außer uns zwischen Felsen und mit Blick auf einen sonnenbeschienenen Berghang. Beim Ausstieg rutsche ich kurz aus und verschwinde unter der Wasseroberfläche. Die anderen bieten ausnahmslos ihre Hilfe an. Da zwei von ihnen junge Frauen in knappen Bikinis sind, stelle ich mich ein bisschen ungeschickter an als notwendig.
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Die Schatten waren in der letzten halben Stunde deutlich länger geworden. Auf meinem Scooter saß ich am Rand eines kleinen Parks in Lower Hutt, einem Vorort der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, und hing meinen Gedanken nach.
Meine Freundin Susann hatte vor unserer Reise Kontakt zu Marion aufgenommen, die seit vier Jahren ganz in der Nähe arbeitete. Obwohl die Frauen sich gar nicht so gut kannten, hatte Marion uns beide in einem kleinen Gästehaus untergebracht. Weil Susann noch einmal weiterfliegen musste, diesmal nach Christ­church, kümmerte sich die nette Marion um mich.
Heute Nachmittag hatte sie angeregt, mir einen Teil der Stadt zu zeigen, »in dem es ein bisschen rauer zugeht als hier«. Die Armenviertel am Ufer des Hutt River, der am Stadtrand von Wellington in die Meerenge zwischen Nord- und Südinsel Neuseelands mündet. Wrong side of town sozusagen? Am anderen Ende der Welt? Natürlich saß ich schon auf meinem Scooter, bevor Marion auch nur den zweiten Schuh angezogen hatte.
Lower Hutt ist tatsächlich nicht der beste Tipp für einen Wochenendausflug. Garagengroße, manchmal arg verfallene, manchmal erkennbar verlassene Häuser drängeln sich am Ufer. Etliche Fenster waren mit dunklen Plastiktüten abgeklebt. Vermutlich wurden dahinter Substanzen eingenommen, über die ich gar nichts wissen wollte. »Crystal Meth ist hier ein echtes Problem«, murmelte Marion. Die Droge, um die es in der Serie »Breaking Bad« geht.
Plötzlich kam ich mir wie ein Elendstourist vor. Ich drehte ab. Fuhr so rasch über so enge Wege, dass ich mehrfach das Gefühl hatte, diesmal wirklich zu stürzen. Tat ich aber wieder mal nicht. Marion setzte mich in einem kleinen Park nahe des Gästehauses ab.