Homestory #26/2025
Bei Ihrer Lieblingszeitung herrscht regelmäßig Uneinigkeit. Dann wird diskutiert und es werden Argumente ausgetauscht. Manchmal findet man doch noch zusammen, aber bei einem ganz besonders kontroversen Thema hat es diesmal nicht geklappt: der Hitze.
Die hat Berlin am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in diesem Jahr so richtig heimgesucht. Und während eine Kollegin meinte, sie liebe den Sommer, gerade bei solcher Hitze, waren andere weniger begeistert. Sie habe das Wochenende in etwa so überstanden wie Marlene Dietrich ihre letzten Jahre, sagte eine Kollegin: in der Wohnung hinter zugezogenen Vorhängen.
Vor allem, weil es ab 30 Grad aggressiv werde, und damit sei nicht die Sonne gemeint. Und neben allem anderen Übel, klagte ein anderer, sei die Hitze auch noch ein absoluter Outfit-Killer.
Statt an den See zu fahren, kann es helfen, zur Arbeit zu gehen. Das Jungle-Büro befindet sich nämlich in einem Hinterhof und ist auch bei den höchsten Temperaturen noch schattig und kühl – zumindest das Erdgeschoss unseres Gartenhauses.
Um die Hitze zu überstehen, schwört man im Jungle-Kollektiv auf allerlei Tricks und Tipps: Gazpacho helfe, oder eine Gartendusche, und natürlich die Berliner Allzweckwaffe im Sommer: der See. Er würde außerdem empfehlen, sich Dokumentationen über Schottland anzuschauen, sagt ein Kollege, da sehe man, wie angenehm der Sommer sein kann, und könne sich sozusagen wegfühlen.
Statt an den See zu fahren, kann es aber auch helfen, zur Arbeit zu gehen. Das Jungle-Büro befindet sich nämlich in einem Hinterhof und ist auch bei den höchsten Temperaturen noch schattig und kühl – zumindest das Erdgeschoss unseres Gartenhauses. Dass man dort oft noch Jacke und lange Hose tragen muss, während draußen die Sonne knallt, nervt zwar auch manchmal. Dafür bleibt der Kopf schön kühl und das Hirn wird nicht weggebrutzelt, so dass man sich mit aller gebotenen Ruhe so brenzligen Dingen wie dem iranischen Atomprogramm widmen kann.