Herrenmenschen unter sich
Als in der Nacht von Donnerstag, dem 12., auf Freitag, den 13. Juni der israelische Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm begann, ließen Reaktionen auch aus der AfD-Bundestagsfraktion nicht lange auf sich warten. Bereits am Freitagvormittag verlautbarte der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla auf X: »Ans Pulverfass Naher Osten« sei »Lunte gelegt«. Der israelische Angriff sei nicht in deutschem oder europäischem Interesse. »Ich verurteile die Angriffe und rufe die Beteiligten zur Mäßigung auf!«
In einer offiziellen Pressemitteilung der AfD-Bundestagsfraktion wird der außenpolitische Sprecher Markus Frohnmaier mit der Aufforderung an die Konfliktparteien zitiert, diplomatische Lösungen zu suchen und die Kampfhandlungen einzustellen. Die Destabilisierung der Region sei besorgniserregend, denn sie könne zu neuen »Migrationsbewegungen nach Europa« führen – »Deutschland darf nicht erneut zum Leidtragenden einer Auseinandersetzung im Nahen Osten werden.«
Insbesondere die deutsche Iranistik schloss während des Nationalsozialismus zentral an den deutsch-völkischen und nationalsozialistischen Arier-Mythos an.
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