Sarah Schumann – Schockcollagen 1957–1964
Die Malerin Sarah Schumann (auf dem Foto circa 1961 in ihrem Londoner Atelier) wurde 1933 in Berlin geboren. Nach Stationen in England und Italien kehrte sie 1968 nach Westberlin zurück, wo sie nicht nur an ihren Gemälden arbeitete, sondern sich auch in feministischen Gruppen engagierte. Berühmt-berüchtigt ist die Ausstellung »Künstlerinnen international 1877–1977«, die sie mitorganisierte und die von Konservativen ebenso wie von Feministinnen kritisiert wurde. Ihre Lebensgefährtin Silvia Bovenschen setzte Schumann mit ihrem Buch »Sarahs Gesetz« ein literarisches Denkmal. Schumann starb 2019 in Berlin.
*
»Eine singuläre Erscheinung«
Wie Sarah Schumann es anstellte, dem Kunstbetrieb konsequent aus dem Weg zu gehen. Von Christoph Keller
Noch kein Abonnement?
Um diesen Inhalt zu lesen, wird ein Online-Abo benötigt::