Am Dienstag vergangener Woche fand in Berlin-Westend eine Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau statt. Kurz nach Beginn der Veranstaltung sprach eine Frau dort »lautstark« Passanten an und beleidigte zwei Teilnehmer im Alter von 16 und 17 Jahren auf antisemitische Weise, berichtete der Tagesspiegel. Als die Polizei die Frau kurz darauf stellte, beleidigte sie demnach einen der Jugendlichen erneut. Am selben Tag hielt ein Taxifahrer in Dirlewang, einer Gemeinde im Unterallgäu, vor einem Gebäude, um Fahrgäste aussteigen zu lassen. Der Polizeimeldung zufolge wollte ein 62jähriger dort parken und beschwerte sich über das seiner Meinung nach falsch abgestellte Taxi. Im Verlauf des Streitgespräches habe der 62jährige den 60jährigen Taxifahrer mehrfach auf rassistische Weise beleidigt. Am selben Tag geriet ein 45jähriger Mann in Berlin-Tegel auf der Straße in einen Streit mit einem 14jährigen. Der Polizeimeldung zufolge stieß der Ältere den Jugendlichen schließlich mit dem Ellenbogen gegen den Oberkörper und beschimpfte ihn anschließend auf rassistische Weise. Ein Passant habe dann eingegriffen und den 45jährigen ins Gesicht geschlagen, woraufhin dieser sich entfernt hätte. Am Donnerstag vergangener Woche war ein 32jähriger in einem Linienbus in Ulm unterwegs. Der Polizeimeldung zufolge beleidigte ein anderer Mann ihn dort mehrmals auf rassistische Weise. Der 32jährige verließ demnach den Bus am Bahnhof, weil ihm der andere Mann auch Schläge angedroht habe. Am Freitag vergangener Woche gerieten ein 26jähriger und ein 23jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 7 in Streit, weil sie sich gegenseitig gefährliche Fahrmanöver vorwarfen. Der Polizeimeldung zufolge hielten sie im mittelfränkischen Westheim, wo es zu einem erregten Disput kam. Der ältere der beiden habe den jüngeren beleidigt, bedroht und auf rassistische Weise beschimpft. Dann habe er auf ihn eingeschlagen, ihn getreten und ihn mit einem Radschlüssel im Gesicht verletzt. js