16.04.2026
Bürgerkrieg in Guatemala

Den Mantel des Schweigens lüften

In Quetzaltenango entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Militärkaserne ein Museum, das an die Verbrechen im guatemaltekischen Bürgerkrieg erinnert, der vor 30 Jahren endete. Eine Gruppe junger Ehrenamtlicher rekonstruiert, was dort geschah: Folter durch Regierungstruppen, Morde und Verschwindenlassen in Tausenden Fällen.

Pablo Retana deutet auf ein Netz von roten Fäden, das sich über das Porträt eines Mannes spannt. »Das ist Francisco Luis Gordillo Martínez, er war Befehlshaber der Militärzone Nummer 17-15 von Quetzaltenango zu Beginn der achtziger Jahre«, sagt er. Martínez war während des Bürgerkriegs in Guatemala, der von 1960 bis 1996 andauerte, einer der Drahtzieher der Guerillabekämpfung und unterstützte den Militärputsch 1982, der den Diktator Efraín Ríos Montt an die Macht brachte. »Mit Ríos Montt begannen die blutigsten Jahre des Bürgerkriegs und Gordillo Martínez war einer seiner Unterstützer«, so Retana, der auf die Ergebnisse der von den Vereinten Nationen eingesetzten Kommission zur Aufklärung der Geschichte (CEH) verweist. Die geht von rund 200.000 Opfern des überaus brutal geführten Konflikts zwischen mehrheitlich indigener Guerilla und einer rassistisch und klassistisch agierenden Armee aus. Das Gros waren Zivilisten, die meist als Guerilla-Sympathisanten verdächtigt wurden, der CEH zufolge waren 83 Prozent der Opfer Indigene – davon die meisten Maya.

Francisco Luis Gordillo Martínez war es, der die Straßenkontrollen in der Region um die Stadt Quetzaltenango einführte, in deren Zuge viele Menschen festgenommen wurden; etliche von ihnen ließ man gewaltsam verschwinden. Die Region von Quetzaltenango war ein Schwerpunkt der militärischen Aufstandsbekämpfung und der Radius der Militärzone 17-15 erstreckte sich bis weit in die indigen geprägten Verwaltungsbezirke Sololá und Totonicapán. Von dort, so Retana, seien Menschen verschleppt, in etlichen Fällen hier in der Militärbasis festgehalten, gefoltert und in nicht selten ermordet worden.

Der Designer Bryan Castro war ein Kind, als der Bürgerkrieg endete. Er erinnert sich, wie seine Tante, eine ehemalige Guerillera, sich auf die Lippen biss, um keine Informationen preiszugeben. 

Das war typisch für das Vorgehen des guatemaltekischen Staats, der bereits Mitte der sechziger Jahre Strukturen zur Überwachung der Bevölkerung aufbaute. Genauso wie die paramilitärischen Patrullas de Autodefensa Civil, die eng mit dem Militär zusammenarbeiteten und schon in den siebziger Jahren, vermehrt zu Beginn der achtziger Jahre im ganzen Land extreme Gewalt gegen tatsächliche und vermeintliche Oppositionelle ausübten. Die militärischen Geheimdienste koordinierten die Tötungen und das Verschwindenlassen von angeblichen Staatsgegnern. Die Zahl der Opfer wird auf weitere 50.0000 Opfer geschätzt.

Lange Jahre lag ein Mantel des Schweigens über diesen Verbrechen – sie wurden bis heute nur sehr partiell aufgearbeitet. Das will die Gruppe Sona Encendida, der Retana angehört, zumindest in Quetzaltenango ändern. Retana ist Dramaturg an einem Theater und gehört zu der ehrenamtlich arbeitenden Gruppe, die aus rund einem Dutzend Frauen und Männern besteht. Sie hat die Ausstellung des Museo de la Memoria (Museum der Erinnerung) in Quetzaltenango konzipiert, die sich noch im Aufbau befindet. Im März 2024 wurde das Museum eröffnet. Auch José Aquino, 18 Jahre alt und Student der Sozialwissenschaften, ist ehrenamtlich für Sona Encendida dabei.

Patronenhülsen

Wurden auf dem Gelände gefunden: jede Menge Patronenhülsen

Bild:
Knut Henkel

Die Gruppe arbeitet derzeit mit Hochdruck im Atelier im ersten Stock einer ehemaligen Kaserne an einer vierten und fünften Ausstellungsstation. Drei Stationen sind bereits fertig. Sie verteilen sich auf dem 42.000 Quadratmeter großen Gelände, das am Rande der Altstadt von Quetzaltenango liegt und das ursprünglich einen Bahnhof beherbergte, dann umgebaut und erweitert wurde. Heute führen Retana und Aquino eine kleine Gruppe gemeinsam durch die Ausstellung – neun Personen haben sich eingefunden, um etwas über die Vergangenheit des Landes und ihrer Stadt zu lernen.

»Anders als in Cobán, Nebaj oder anderen guatemaltekischen Städten mit großen Militärstützpunkten hat die Zivilbevölkerung in Xela nur sehr verhalten nachgefragt«, sagt Retana und Aquino nickt zustimmend. »Hier lastete der Mantel des Schweigens sehr viel länger auf der Zivilgesellschaft.« Quetzaltenango, in Guatemala in aller Regel der Kürze halber Xela genannt, hat 180.000 Einwohner und liegt nordwestlich von Guatemala-Stadt, rund drei Fahrstunden entfernt. Die Stadt hat zwar eine Universität, gilt aber als sehr konservativ. »Das ist aus unserer Per­spektive ein Hauptgrund, weshalb Erinnerung, Gedenken und das Eintreten für die Bestrafung der Täter wie Francisco Luis Gordillo Martínez hier kaum stattgefunden haben: Die Opfer hatten schlicht Angst, Gerechtigkeit einzufordern«, meint Aquino.

Im Dezember 2026 jährt sich zum 30.  Mal der Tag der Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen guatemaltekischer Regierung und der Guerillaorganisation Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG). »An diesem Tag wollen wir mit unserer Ausstellung fertig sein und hoffen, bis dahin mit Hilfe anderer Organisationen auch Überreste von Verschwundenen gefunden, exhumiert und zugeordnet zu haben«, schildert Retana das engagierte Programm von Sona Encendida. Die Gruppe ist gut vernetzt und arbeitet mit Organisationen wie der Stiftung für forensische Anthropologie (FAFG) aus Guatemala-Stadt eng zusammen.
Rekonstruktion einer verstörenden Geschichte

Das hilft, denn die FAFG hat mit Hilfe der Opfer Unmengen an geheimen Gräbern ausgehoben und durch DNA-Tests oft zuordnen können, wer dort verscharrt worden war. Dadurch wurden die Prozesse gegen einige der Mörder in Uniform ermöglicht. »Für 93 Prozent der untersuchten Verbrechen war nach Berichten der CEH die Armee verantwortlich, die meist von Ladinos befehligt wurde, die sich mehrheitlich für direkte Nachfahren der Spanier hielten«, erklärt der Künstler Branly López nach der Führung in einem der großen und überaus hohen Räume der ehemaligen Kaserne, in der das Team arbeitet. Als Ladinos bezeichnet man in Guatemala eine heterogene ethnische Gruppe, die sich durch spanische Muttersprache, westliche Kleidung und eine Mischung aus spanischen, indigenen und afrikanischen Einflüssen auszeichnet.

Halle

Viel Platz für Militär. Eine Halle des ehemaligen Kasernengeländes

Bild:
Knut Henkel

In der ehemaligen Kaserne laufen Diskussionen, werden Exponate, Projektionen und mehr ausprobiert. Dabei kommt den Machern des ambitionierten Ausstellungsprojekts zugute, dass mehrere von ihnen aus der Kunst, der Graphik, dem Journalismus oder der Wissenschaft kommen. López hat in den USA, Frankreich und den Niederlanden gelebt, bevor er zurückgekehrt ist und sich der Geschichte gestellt hat. Der Designer Bryan Castro war ein Kind, als der Bürgerkrieg endete. Er erinnert sich, wie seine Tante, eine ehemalige Guerillera, sich auf die Lippen biss, um keine Informationen preiszugeben. »Zu gefährlich, hieß es immer.« Aquino will diese Haltung ändern helfen. »Es spielt eine Rolle, dass es auch fast 30 Jahre nach Kriegsende weiterhin eine latente Angst gibt, zu sprechen. Das wollen wir durchbrechen«, sagt er und das ist Konsens in der Gruppe.

Mit Isabel Mendoza ist eine Spanierin dabei, die sehr genau weiß, wie schwierig es ist, Erinnerungsarbeit durchzusetzen, wenn es politisch nicht gewollt ist. In ihrem Heimatland ist die Franco-Diktatur ebenfalls weitgehend unaufgearbeitet, sagt sie. In Guatemala ist es zumindest vom eher linken politischen Kräften und von vielen Opferverbänden gewollt. Das hilft, aber die Widerstände in Xela sind nach wie vor präsent. »Es gibt Unternehmer, die das gesamte Kasernengelände abreißen und neu bebauen wollen«, schildert Branly López die lokalen Verhältnisse. Wie es weitergeht, wenn das Mandat der Regierung von Präsident Bernardo Arévalo im Januar 2028 ausläuft, ist vollkommen unsicher. »Bis dahin müssen wir sehen, dass wir eine gute Ausstellung konzipieren und uns etablieren«, sagt López mit einem ironischen Lächeln.

 

Unterstützung aus dem Ausland

Dabei erhält die Gruppe mehr und mehr Unterstützung. Das UN-Büro für Menschenrechte in Guatemala hat die Arbeit für die dritte Ausstellungsstation gefördert, auch aus einer spanischen Entwicklungskooperation kamen Fördermittel. Für die vierte Station hat Agiamondo, eine katholische Organisation für internationale Entwicklungshilfe, finanzielle Unterstützung aus dem Etat des bundesdeutschen Zivilen Friedensdiensts zugesagt. Die Mittel kommen aus einem Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisenregionen und in Guatemala ist Agiamondo mit mehreren Organisationen gut vernetzt. Durch das Geld und die Kontakte kommt das Museumsteam schneller voran, kann auch mal Fundstücke professionell analysieren lassen – ob Patronen, Gürtel oder Inschriften im Beton und in den Balken der Kaserne.

Davon haben Retana und seine Kollegen etliche gefunden, sowohl auf dem Dachboden, wo lange Zeit Soldaten untergebracht waren und wo sich die erste Station befindet, als auch auf dem Gelände. Von den auf dem Gelände gefundene Patronenhülsen sind etliche aus israelischer Produktion. In den siebziger und achtziger Jahren hat Israel nicht nur Waffen, sondern auch Ausbilder nach Guatemala gesandt, seit 1948 unterhalten beide Länder enge Beziehungen. Unter dem Dach der Kaserne haben Retana und andere in die Deckenbalken geritzte Namen gefunden. Einige wenige Fotos aus dem Alltag der Kaserne gibt es, auf ein paar sind Offiziere zu sehen, die auch für Folter verantwortlich waren. Die fand in »El Calabozo« statt, einem Kerker im Keller, der nur über eine knarzende Holztreppe zu erreichen ist und in dem es einen Zellentrakt gab.

»Wir glauben, dass wir den Mantel des Schweigens lüften müssen, um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt.« Pablo Retana und José Aquino von Sona Encendida

»Hier wurde mit Emma Molina Theissen eine prominente Menschenrechtlerin festgehalten, gefoltert, vergewaltigt, gedemütigt – bis sie fliehen konnte«, erzählt Retana und weist den Weg zu der Zelle, wo die damals 21jährige neun Tage eingesperrt war. Am 27. September 1981 wurde die junge Frau, die in der Jugendorganisation der verbotenen marxistisch-leninistischen Arbeiterpartei aktiv war, mit Flugblättern bei einer Militärkontrolle bei Santa Lucía Utatlán festgenommen, 60 Kilometer von Quetzaltenango entfernt. »Ohne Grund wurde sie verhaftet. In die Kaserne verschleppt, nur weil sie einer linken Organisation angehörte. Dadurch war sie verdächtig und das galt für ihre ganze Familie«, so José Aquino. Ihr 14jähriger Bruder Marco Antonio wurde am 6. Oktober, wenige Stunden nachdem seine Schwester aus einem Fenster der Kaserne in die Freiheit geklettert war, von Soldaten im Hause der Familie festgenommen und entführt – er tauchte nie wieder auf.

Der Fall Molina Theissen ist einer der wenigen, die detailliert dokumentiert sind und bei denen das brutale Vorgehen der Armee lückenlos belegt ist. Dafür sind zum einen Angehörige der Familie Molina Theissen verantwortlich, die nicht aufhörten, nachzuforschen und nach Marco Antonio zu suchen. Zum anderen sind es die Anwälte, die den Fall vor der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte präsentierten. »Das war die einzige Option, um die Militärs zur Verantwortung zu ziehen, denn in Guatemala funktionierte die Justiz einfach nicht. Da dominierte die Angst, gegen Francisco Luis Gordillo Martínez und andere Verantwortliche aus Militär und Polizei vorzugehen«, ergänzt Retana. Das ist typisch in Guatemala.

Erinnern Josue

Erinnert an an den »Verschwundenen« Joaquín Rodas Andrade: der Student José Aquino

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Knut Henkel

Das belegt auch das Beispiel von Joaquín Rodas Andrade. Er war 23 Jahre alt, als er am 2. März 1985 vom S-2, dem militärischen Geheimdienst in der Region Quetzaltenango, festgenommen wurde. Der Name Rodas Andrade stand im »Diario Militar«, einer Liste von 183 verdächtigen Personen, die sich in linken Parteien, Gewerkschaften oder Menschenrechtsorganisationen organisierten und dem Geheimdienst zufolge ein Risiko für den Staat waren. Nahezu alle diese Menschen wurden entführt, gefoltert, ermordet oder »verschwanden«. Einige der sterblichen Überreste wurden in Kasernen oder deren Nähe gefunden, nicht so die von Joaquín Rodas Andrade – er ist einer der Zehntausende, die gewaltsam verschwanden. Seine Familie ist froh, dass seiner nun im Museum gedacht wird. Draußen, auf dem Gelände der Kaserne mit Blick auf das ehemalige Fußballfeld, weht eine Flagge mit dem Konterfei Rodas An­drades. Für seinen 57jährigen Bruder, Jordán Rodas, Rechtsanwalt und ehemaliger Ombudsmann für Menschenrechte (2017–2022), ist das ein positives Signal auf dem Weg zu einem Guatemala mit einer funktionierenden Erinnerungspolitik und Frieden.

 

Solidarischer Einsatz fürs Museum

Davon ist Guatemala allerdings noch weit entfernt, wie sich am Beispiel von Rodas selber zeigt. Er lebt im Exil im spanischen Bilbao. »Ich werde von der guatemaltekischen Justiz verfolgt, weil ich mich für die Demokratie und gegen Korruption engagiert habe«, sagt Rodas in aller Deutlichkeit der Jungle World. Er gehört zu Dutzenden von Justizmitarbeiterinnen, Journalisten, Menschenrechtlern und Umweltschützern, die Guatemala verlassen mussten, weil die Justiz gegen sie ermittelt, oft unter fadenscheinigen Vorwänden. Das könnte sich im Mai ändern, wenn das Mandat der korrupten Generalstaatsanwältin María Consuelo Porras endet, die in den USA und der EU als »Feindin der Demokratie« bezeichnet wird und dort Sanktionen unterliegt. Jordán Rodas hofft wie viele andere auch, dass jemand, der nicht korrupt ist, das Amt übernimmt. Aber er ist vorsichtig mit Prognosen.

Das gilt auch für das Team des Museums, das im September 2024 nur knapp der Räumung durch den Gouverneur der Region Quetzaltenango entging. Damals kamen Polizei und Soldaten auf das Gelände der ehemaligen Kaserne, um der Gedenkarbeit ein Ende zu setzen. Das scheiterte aufgrund der Solidarität der Zivilgesellschaft, die mit engagierter Öffentlichkeitsarbeit für das Museum eintrat, erinnert sich Clara María Marika, die dabei war. Sie arbeitet für die Präsidiale Kommission für Frieden und Menschenrechte (Copadeh), ist dort für die Region von Quetzaltenango zuständig und stärkt Sona Encendida den Rücken. Das und die Haltung der guatemaltekischen Regierung, die dem Projekt wohlgesinnt ist, haben letztlich dazu geführt, dass der Gouverneur des Departamentos Quetzaltenango zurücktreten musste.

Sasteria

Beklebt mit Informationen: eine der Ausstellungsstationen

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Knut Henkel

Das hat all den Menschen, die Sona Encendida unterstützen, Auftrieb gegeben und dazu beigetragen, dass die dritte Ausstellungsstation »La Sastrería« (die Schneiderei) die vielleicht eindrucksvollste, sicherlich aber die historisch am besten aufgearbeitete darstellt. Früher wurden dort Uniformen genäht, doch im Gebäude traf sich auch der militärische Geheimdienst, um seine Operationen vorzubereiten. Darüber geben die Karten an den Wänden Aufschluss, auch über die Strukturen und das Vorgehen des Geheimdiensts erfährt man viel. Es kommt nicht von ungefähr, dass dieser Teil der Ausstellung den Untertitel »Der innere Feind« trägt.

»Es geht um die Taktiken der Aufstandsbekämpfung, die strukturierte Verfolgung aller progressiven Kräfte und die systematische Kontrolle einer gesamten Region«, erklärt Retana und deutet auf die Schaubilder zu den verschiedenen Operationen, aber auch auf die Karteikarten und die Schreibmaschine, die zum System des Terrors gehörten. Der hatte seine schlimmste Phase in den achtziger Jahren. Ab März 1982 übernahm das Militär fünf Jahre lang nahezu die gesamte Regierungsgewalt; es gelang ihm, alle gesellschaftspolitischen Institutionen des Landes zu unterwandern und seine Gegner auszuschalten. Die Ergebnisse dieser perfiden Arbeit sind an den Wänden der »Schneiderei« abgebildet oder liegen neben der Schreibmaschine in Form der Karteikarten auf dem Tisch. Die kleine Gruppe verfällt bei diesen Anblicken in Schweigen.

Es dauert ein paar Minuten, bis die ersten Nachfragen kommen und das Gesehene diskutiert und in Bezug zur eigenen Familiengeschichte gesetzt wird. Für Pablo Retana und José Aquino ist das ein Erfolg, genau das strebt ihre Gruppe mit ihrer Arbeit an. »Wir glauben, dass wir den Mantel des Schweigens lüften müssen, um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederholt«, sagen die beiden und geben den Konsens in ihrer Gruppe wieder. Diese ist in den letzten Tagen bei ihrer Arbeit vorangekommen und hat die ersten exakten Termine ins Auge gefasst, um die nächste Station vorzustellen. Über deren Inhalt wird allerdings noch nichts verraten.