Krieg ohne Kanonenfutter
Nach neununddreißig Tagen ständiger Luftangriffe, die die USA unter dem Codenamen Operation »Epic Fury« und die israelischen Verteidigungsstreitkräfte als Operation »Roaring Lion« führten, steht der Nahe Osten an einem historischen Wendepunkt. Am 8. April 2026 verkündete US-Präsident Donald Trump eine vierzehntägige Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien USA und Iran. Nach dem abrupten Abbruch der von der pakistanischen Regierung vermittelten Verhandlungsgespräche am Sonntag in Islamabad bleibt jedoch unklar, ob dieser fragile Waffenstillstand lediglich die Ruhe vor einer weiteren Eskalation darstellt.
Das Mullah-Regime ist zwar angeschlagen, aber nicht gestürzt. Der ausbleibende Erfolg der US-Strategie des Luftkriegs wirft auch die Frage auf, warum die kampferfahrenen iranisch-kurdischen Peshmerga-Einheiten keine koordinierte Bodenoffensive aus dem Westteil des Landes führten, um dem wankenden Regime im richtigen Moment einen vielleicht entscheidenden Stoß zu versetzen.
Die CPFIK fordern die USA auf, das Atom- und Raketenprogramm zu zerstören, die iranische Einmischung in der Region zu beenden und das Selbstbestimmungsrecht der Kurden anzuerkennen.
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