Wenn Antizionisten Trauer tragen
»Wir werden sie hart treffen«, sagte US-Präsident Donald Trump am vergangenen Montag in einem Interview mit dem rechten US-Fernsehsender Fox News über erneute US-amerikanische Luftangriffe im Iran. Man habe ein Abkommen gehabt, dann habe der Iran es gebrochen, daher habe man nun erneut mit Luftangriffen begonnen. Ziel der Angriffe sei es, die Meerenge der Straße von Hormuz der Kontrolle des Iran zu entreißen und sie den USA zu unterstellen, wofür die USA als »Beschützer« der Straße mit einer Abgabe von 20 Prozent des Werts der Schiffsladung entlohnt werden sollen. Die US-Armee unternahm seitdem zahlreiche neue Luftangriffe gegen militärische Ziele in südlichen und östlichen Provinzen des Iran und setzte die aufgrund des Abkommens mit dem Iran aufgehobene US-amerikanische Seeblockade gegen den Iran wieder in Kraft. Das iranische Regime reagierte mit Angriffen auf US-Militärbasen und Energieanlagen in den arabischen Golfstaaten.
Nur etwa eine Woche zuvor hatte sich Trump noch anders geäußert: »Wir haben (dem Iran; Anm. d. Red.) eine Woche für eine Beerdigung freigegeben, weil wir nett sind.« Man habe aus Rücksicht auf Verhandlungen von Luftangriffen abgesehen. Am Freitag vergangener Woche, in der das Moratorium von Luftangriffen galt, wurde Ali Khamenei, der ehemalige theokratische Anführer und Diktator der Islamischen Republik Iran, in einer gewaltigen staatlich organisierten Zeremonie beigesetzt. Khamenei war vier Monate zuvor bei einem israelischen Luftangriff gezielt getötet worden, ebenso wie zahlreiche weitere Führungsfiguren des Mullah-Regimes und mehrere Mitgliedern seiner Familie.
Um die Beteiligung an den Propagandaveranstaltungen zu erhöhen, zwang das Regime Unternehmen dazu, vergünstigte Transportmöglichkeiten und Unterkünfte zur Verfügung zu stellen.
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