Bereits Anfang der neunziger Jahre stellte der französische Philosoph Félix Guattari über einer Analyse neuer Medien und Technologien fest, wie Kontrolle das Soziale bis hinein ins Molekulare modelliert. Für Guattari stößt die massenmediale Macht mit der endlosen Montage von Wirklichkeiten allerdings an Grenzen, markiert durch kollektive wie individuelle Praktiken der Aneignung.