Eine Kurzgeschichte über die Rezeption der Literatur, Teil 2. Was sich bisher ereignete: Ein Mann stirbt beim Lesen eines Gedichts und verschwindet darin. Nach einer Untersuchung des Gedichts scheint sich herauszustellen, dass der Geist des alten Lesers, der posthume Lesergeist, sich wirklich darin aufhält. Man bewahrt das Gedicht mitsamt dem Geist unter einer Glasglocke auf. Einige Leser versetzen sich in die Terra incognita der Dichtung, um einen Blick in eine unbekannte poetische Welt zu werfen. Doch der Geist hat das Poem möglicherweise verlassen. Oder vielleicht doch nicht? Von giwi margwelaschwili