Wenn aus unbezahlter Reproduktionstätigkeit entlohnte Dienstleistungen werden, sind es meist Migrantinnen, die diese Jobs übernehmen. Es entstehen neue gesellschaftliche Konfliktlinien. Die hier vorgestellten Thesen der Respect-Initiative aus Berlin konfrontieren die aktuellen antirassistischen Debatten über dieses Thema mit Positionen feministischer Ökonomiekritik. Sie richten ihr Augenmerk auf die Alltagssituation von Migrantinnen, die in Privathaushalten als Haushaltshilfen arbeiten.