Der türkische Präsident Erdoğan hat eine veränderte Wirtschaftspolitik angekündigt. Die ökonomischen Probleme, die seine aggressive Außenpolitik verursacht, bleiben jedoch ungelöst.
In der Türkei wurde der im Gezi-Prozess freigesprochene Geschäftsmann Osman Kavala erneut angeklagt. Diesmal wird ihm die Unterstützung des Putschversuchs vom Juli 2016 vorgeworfen.
Der Ilısu-Damm in Südostanatolien ist ein Prestigeprojekt der türkischen Regierung. In dem riesigen Stausee versinkt die antike Festungsstadt Hasankeyf.
In der türkischen Provinz Çanakkale protestieren Umweltschützer gegen eine geplante Goldmine. Sie befürchten in der für Bioprodukte und erlesene Lebensmittel bekannten Region schlimme Auswirkungen auf die Umwelt. Hunderttausende Bäume wurden bereits für die Minenbaustelle gerodet.
In der Türkei macht nicht nur die Regierung Stimmung gegen Geflüchtete. Auch die Opposition und liberale Medien beteiligen sich daran. Die Behörden schieben derweil immer mehr Menschen nach Syrien ab.
In der Türkei hat der Prozess gegen Aktivisten der Gezi-Proteste begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sich mit ausländischen Mächten verschworen zu haben.
Ekrem Imamoğlu hat die Oberbürgermeisterwahl in Istanbul mit einem Rekordergebnis gewonnen. Für Erdoğan ist es eine historische Niederlage, der Nimbus seiner Unbesiegbarkeit ist gebrochen.
Nach der Niederlage des »Islamischen Staats« im Norden des Irak sind die Folgen seiner Terrorherrschaft dort unübersehbar. Hilfsorganisationen bemühen sich um Wiederaufbau und die Betreuung der traumatisierten Bevölkerung. Doch die islamistische Gefahr bleibt.