Das politische Verhältnis der Menge zur Souveränität und ihre Unterwerfung unter das Kapitalverhältnis untersuchen Hardt und Negri in Empire. Gegen die in der aktuellen politischen Debatte vorgetragenen Gewissheiten nehmen Stephan Adolphs, Wolfgang Hörbe und Alexandra Rau das Konzept Multitude als theoretisches Werkzeug. Es erlaubt, in den Bewegungen der Menge die Formen ihrer Korruption zu analysieren und dabei die materiellen Bedingungen sozialer Befreiung nicht aus dem Blick zu verlieren.