Inmitten der Vormacht des Visuellen scheint ein Leben und Erleben, dem gerade der wichtigste aller Sinne abgeht, nahezu unvorstellbar: ungeheuerlich fremd. Vor dem Hintergrund seines konkreten Erlebens und in Auseinandersetzung mit Schopenhauer, Nietzsche, Camus und Adorno erkundet der selbst von Geburt an blinde Autor die Wahrnehmungswelt nicht sehender Menschen.