Beiträge von Vojin Saša Vukadinović

Mitglieder des Motorradclubs MuJu & Co
2022/01 dschungel Ein Gespräch mit Dan Wolf Meyrowitsch über den jüdisch-muslimischen Motorradclub MuJu & Co.

»In gewisser Weise könnten wir Hippies sein«

Der dänische Motorradclub MuJu & Co. ist der erste auf der Welt, in dem Juden und Muslime gemeinsam auf Tour gehen. Clubpräsident Dan Wolf Meyrowitsch erzählt im Interview mit der »Jungle World«, was den ikonischen Status des Motorrads ausmacht, welche politischen Ziele die Mitglieder verfolgen und was es mit dem Clubemblem, einer abgewandelten Hamsa, auf sich hat.
Transphobie
2021/43 dschungel Mary Leng im Gespräch über die geschlechtspolitischen Auseinandersetzungen in Großbritannien

»Feministinnen wünschen sich, dass Geschlecht keine Rolle spielt«

Die britische Philosophin und Professorin Mary Leng hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals in die Debatten über Feminismus eingemischt und sich kritisch darüber geäußert, den Unterschied zwischen »sex« und »gender« zu verwischen. Im Interview mit der »Jungle World« erklärt sie, wieso sie sich solidarisch mit der Professorin Kathleen Stock erklärt hat, deren Kündigung jüngst gefordert wurde, und was die feministische Kritik von der Mathematik lernen kann.
Anti-Trump-­Demonstration
2021/38 dschungel Sabine Harks neues Buch feiert unkritisch die »Gemeinschaft«

Der Weg in die Nestwärme

Der Begriff der Gemeinschaft feiert seit Jahren eine Renaissance – ausgerechnet im queeren Milieu. Neuester Ausdruck dieser Entwicklung ist das kürzlich erschienene Buch von Sabine Hark, in dem sie völlig unkritisch das »Wir« hochleben lässt und auch sonst nicht viel Neues zu sagen hat.
OneTwoThree: Klaudia ­Schifferle, Madlaina Peer und Sara Schär
2021/37 dschungel Ein Gespräch mit der Schweizer Band OneTwoThree

»Nicht bequem werden«

Drei Bassistinnen in einer Band: OneTwoThree heißt das Projekt von Madlaina Peer, Sara Schär und Klaudia Schifferle, dessen erstes Album im Oktober erscheint. Mit der »Jungle World« sprachen die drei Schweizerinnen über ihre ehemaligen Bands (unter anderem Kleenex/Liliput), wie viel Wut es für Punk braucht und warum ihr Label in den USA und nicht in der Schweiz beheimatet ist.
Auschwitz
2021/28 dschungel Die Debatte über Dirk ­Moses’ »Katechismus der Deutschen«

Linkspaternalistischer Rassismus

A. Dirk Moses hat jüngst in seinem Essay »Der Katechismus der Deutschen« argumentiert, in Deutschland sei es »Häresie«, den Holocaust mit anderen Genoziden zu vergleichen. Das hat zu einer Reihe weiterer, in eine ähnliche Richtung gehender Beiträge geführt. Moses und Adepten in­strumentalisieren dabei Migranten für ihre antizionistische Programmatik.
Olympia, Washington
2021/13 dschungel Matthew »Slim« Moon, Gründer des Musiklabels Kill Rock Stars, im Gespräch

»Wir haben uns immer als Punklabel verstanden«

Das US-amerikanische Label Kill Rock Stars wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Matthew »Slim« Moon, der Chef und Gründer des Labels, erzählt im Interview von der Musikszene am Unternehmenssitz Olympia, Washington, und vom neu erwachten Interesse an der Geschichte der Rockmusik.
Cliquey Bitches Cover
2021/09 dschungel »Scorpio Scorpio« von Cliquey Bitches

Für immer Punk

Wohl kaum ein Genre bringt ein solches Renegatentum hervor wie Punk– oder ein solches Bedürfnis, nach erfolgtem Austritt aus der ­Szene zu betonen, der eigenen Vergangenheit entwachsen zu sein und

Demonstration in London
2021/07 dschungel Transaktivismus und Antisemitismus in Großbritannien

»Um Transrechte zu etablieren, muss definiert werden, was Geschlechtsidentität für das Gesetz heißt«

In einem Magazinbeitrag legte die britische Menschenrechtsexpertin Rosa Freedman dar, wie sie in den vergangenen Jahren von Aktivisten behandelt wurde. Forderungen nach ihrer Kündigung wurden laut, ihre Bürotür wurde zerstört, online wurde sie beschimpft. Der Vorwurf: Sie sei transphob. Die Feministin, die sich seit Jahren für die Rechte von Frauen und Transmenschen einsetzt, spricht im Interview mit der »Jungle World« über die Rhetorik ihrer Gegner, über die rechtlichen Voraussetzungen, um Transrechte zu stärken, und was man gegen Anti­semitismus tun kann.
Georges Bataille
2021/01 dschungel Im Gespräch mit Rita Bischof über ihre Beschäftigung mit Georges Bataille

Jungle+ Artikel »Die etablierte Linke fühlte sich aus ihrer dogmatischen Ruhe aufgestört«

In den späten siebziger Jahren übersetzte die Philosophin Rita Bischof mehrere Texte von Georges Bataille ins Deutsche. Im Gespräch erläutert sie ihre Beschäftigung mit Bataille und die Relevanz seines Werks für die politische Analyse der Gegenwart und vor allem für den Islam.