Führung ohne Verantwortung – Über Schuld, Illusion und das Versagen im Exil
Sicherheitskräfte machen Jagd auf Demonstranten im Iran
Eine Einschätzung der Lage im Iran und des iranischen Exils.
Trotz des entsetzlichen Verbrechens und der barbarischen Massaker des Regimes unterscheidet sich der Aufstand seit Dezember 2025 grundlegend von den Erhebungen der vergangenen Jahre. Er markiert eine Verschiebung des politischen Drehpunkts nach vorn: Die Frage des Sturzes ist nicht mehr abstrakt, sondern konkret geworden. Die Aussichtslosigkeit der Zukunft der Islamischen Republik war in keinem früheren Aufstand so greifbar wie in diesem.
Wer die staatlichen Massaker der 1980er Jahre erlebt hat und das Trauma der Hinrichtungen von 1988 kennt, wusste, dass ein Regime, das sich am Ende seiner vierten Dekade ernsthaft bedroht fühlt, erneut zur äußersten Gewalt greift. Diese Gewalt ist kein Ausnahmezustand, sondern Ausdruck seiner unveränderten Natur. In diesem Aufstand stellten sich auch ehemalige „Reformer“ wie Khatami, Pezeshkian und das gesamte reformistische Lager in einer beschämenden Inszenierung offen hinter den Tötungsbefehl Ali Khameneis. Sie sprachen von einem umfassenden Krieg gegen den Feind auf den Straßen und machten damit unmissverständlich klar, dass es in entscheidenden Momenten keine innere Alternative innerhalb dieses Systems gibt.
Das Regime der Täter setzte Maschinengewehre, schwere Waffen, Pistolen, Messer und Macheten ein. Es schoss auf Demonstrierende, auf unbeteiligte Passanten, auf Menschen auf Balkonen und Dächern. Geschäfte wurden niedergebrannt, Augen gezielt zerstört. Diese extreme Brutalität leerte die Straßen vieler Städte und schuf faktisch Zustände des Kriegsrechts, begleitet von marodierenden, bewaffneten Milizen, die unter religiösen Parolen durch die Viertel zogen.
Auf dem Höhepunkt der Proteste verbreitetengewisse Kreise im Exil nahezu stündlich die Ankündigung bevorstehender ausländischer Hilfe. Donald Trump steigerte seine Rhetorik von der Drohung eines geladenen und entsicherten Militärschlags bis hin zu offenen Aufforderungen zur Besetzung staatlicher Gebäude. Kurz darauf erklärte er, nach einer Nachricht von Abbas Araghtschi an Steve Witkoff sei das Töten im Iran gestoppt worden, und geplante Massenhinrichtungen würden nicht stattfinden. Parallel kursierten Berichte über hastige Reisen von Araghtschi und Laridschani in arabische Hauptstädte und in die Türkei, um im Auftrag Khameneis um Vermittlung bei Trump zu bitten.
Die fragile Struktur der Macht in Iran, trotz ihrer vielschichtigen Repressionsapparate, lässt keinen kontrollierten Austausch an der Spitze zu.
Deutschland, als traditionell einer der wichtigsten Handelspartner des Regimes, sprach offen von einem möglichen Sturz innerhalb weniger Wochen. Das bankrotte System hatte keinerlei Antwort mehr auf die aufgestauten sozialen, wirtschaftlichen und politischen Forderungen, die diesen Aufstand ausgelöst hatten. Die Bilder der Leichen und das Ausmaß der Verbrechen überzeugten innerhalb weniger Tage auch westliche Regierungen davon, dass für dieses Regime keine tragfähige Zukunft mehr existiert.
Gleichzeitig mehrten sich aus Washington Hinweise darauf, dass Trump dabei war, seine eigene rote Linie zu überschreiten – genau jenes Verhalten, für das er einst Barack Obama wegen Syriens kritisiert hatte. Die widersprüchlichen Signale des Weißen Hauses, verstärkt durch die persischsprachigen Kanäle des US-Außenministeriums, machten sichtbar, wie stark Trump unter dem Druck konkurrierender Lobbys stand. Von der Suche nach einem möglichen Ersatz für Ali Khamenei, womöglich aus dem Inneren des Regimes, war die Rede. Doch die fragile Struktur der Macht in Iran, trotz ihrer vielschichtigen Repressionsapparate, lässt keinen kontrollierten Austausch an der Spitze zu.
Die Niederschlagung der Proteste im Iran war kein tragischer Kontrollverlust, sondern ein bewusst organisiertes Verbrechen.
Zum aufgestauten Zorn der Bevölkerung kam nun die Trauer um die Getöteten und der Schmerz über die verlorenen Angehörigen. Zweifel ist fehl am Platz: Der Aufstand vom Dezember 2025 war, wenn nicht der abschließende Schlag, so doch ein tiefer, irreversibler Treffer ins Machtzentrum des Regimes. Die Explosion des Volkszorns wird dieses System letztlich beenden. Die Proteste der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es diesmal keiner langen historischen Geduld mehr bedarf. Eine Annäherung demokratischer, republikanisch gesinnter politischer Kräfte und die Bildung einer glaubwürdigen demokratischen Alternative zur Unterstützung der Jin Jiyan Azadi-Bewegung im Iran könnten diesen Prozess entscheidend beschleunigen.
Struktur und gesellschaftliche Breite der Iran-Proteste 2025–2026
Die Proteste im Iran seit Dezember 2025 – als direkte Fortsetzung der Jin, Jiyan, Azadi-Bewegung von 2022 – stellen einen der tiefgreifendsten gesellschaftlichen Aufstände gegen die Islamische Republik dar. In über siebzig Städten und achtundzwanzig Provinzen mobilisierten sie ein außergewöhnlich breites gesellschaftliches Spektrum: urbane Jugend und Mittelschichten gegen Korruption, Inflation und strukturelle Perspektivlosigkeit; Arbeiterinnen und Arbeiter, insbesondere durch Streiks im Basar- und Handelssektor; ethnische nationalen Minderheiten wie Kurdinnen und Kurden, Belutschinnen und Belutschen, Aseris sowie Ahwazi-Araberinnen und -Araber; Frauen- und Studierendenbewegungen mit klaren Freiheits- und Systemforderungen; ebenso Lehrkräfte, linke Gruppierungen, Pahlavi-Anhänger, bewaffnete MEK-Sympathisantinnen und -Sympathisanten sowie lose demokratische Bündnisse und nicht organisierte Netzwerke.
Die Stärke dieser Bewegung lag in ihrer rasch flächendeckenden Ausbreitung bis in zentrale Knotenpunkte staatlicher Kontrolle, in der interethnischen Solidarität unter dem Banner Jin, Jiyan, Azadi, im wirtschaftlichen Druck durch inoffiziellen Streiks durch die Schließung von Unternehmen, Fabriken und Büros und in der zunehmenden politischen Radikalisierung bis hin zu offenen konfrontativen Einzelkämpfe und Sturzforderungen. Gleichzeitig traten strukturelle Schwächen deutlich zutage: das Fehlen einer zentralen Koordinations- und Führungsstruktur, die extreme Repressionsbilanz mit geschätzten 12.000 bis 20.000 Toten sowie die weitgehende Abwesenheit entschlossener internationaler Unterstützung.
Gerade diese authentische, gesellschaftlich tief verankerte, zugleich jedoch schutzlose Breitenmobilisierung bildet den Hintergrund für die zentrale Frage dieses Textes: Wer erhob in diesem Moment den Anspruch auf Führung, ohne bereit oder in der Lage zu sein, die daraus erwachsende Verantwortung zu tragen?
Das Verbrechen und seine eindeutige Schuld
Die Niederschlagung der Proteste im Iran war kein tragischer Kontrollverlust, sondern ein bewusst organisiertes Verbrechen. Tausende Tote, unzählige Verletzte, Inhaftierte und Verschwundene sind das Ergebnis einer systematischen Gewaltpolitik. Die Islamische Republik trägt dafür die volle, unteilbare Schuld. Diese Feststellung ist der Ausgangspunkt jeder ernsthaften Analyse und darf durch nichts relativiert werden.
Politische Verantwortung jenseits der Täterfrage
Doch politische Verantwortung erschöpft sich nicht in der Benennung des Täters. Sie verlangt auch die nüchterne Betrachtung jener Kräfte, die in diesem historischen Moment Führung beanspruchten, ohne ihr gerecht zu werden. Die Proteste im Iran waren authentisch, mutig und tief in der Gesellschaft verankert. Sie entstanden nicht im Exil, sondern aus jahrzehntelanger Unterdrückung, aus alltäglicher Erniedrigung und aus dem kollektiven Wunsch nach Würde. Die Menschen organisierten Streiks, Nachbarschaftsnetzwerke, studentische Proteste und öffentliche Demonstrationen, ohne auf die Unterstützung des Exils warten zu können. Gerade deshalb war absehbar, dass das Regime mit maximaler Brutalität reagieren würde. Wer unter diesen Bedingungen Erwartungen weckt, übernimmt Verantwortung – auch ohne formale Macht. Die Protestierenden selbst forderten keine Führungsrolle von außen ein und blieben politische Subjekte, deren Autonomie und Forderungen vom Exil oft ignoriert oder instrumentalisiert wurden.
Der erhobene Führungsanspruch Reza Pahlavis
Reza Pahlavi hat diesen Führungsanspruch offen erhoben. Sein Aufruf nach dem zwölften Tag der bereits landesweit laufenden Proteste, die Menschen massenhaft auf die Straßen zu bringen, um das Regime zu stürzen, war kein bloßer Solidaritätsgestus. Er erklärte, die Hilfe sei bereits on the air, und hatte zuvor behauptet, 50.000 Angehörige von Sicherheitskräften, Revolutionsgarden und Armee stünden mit ihm in Kontakt. Solche Aussagen erzeugen Hoffnungen, suggerieren Nähe zur Macht und vermitteln den Eindruck, ein Umbruch sei politisch und organisatorisch vorbereitet.
Das Scheitern der Versprechen
Die Realität widerlegte diese Worte vollständig. Als Protestierende schutzlos der Repression ausgeliefert waren, blieb jede angekündigte Unterstützung aus. Keine sichtbaren Abspaltungen, kein Schutz, keine Schwächung der Gewaltapparate. Zurück blieben Tote, Inhaftierte und ein tiefes Gefühl des Verrats. Ob diese Versprechen aus politischer Naivität, Selbstüberschätzung oder Machtambition entstanden sind, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist ihre Wirkung: Hoffnung ersetzte Strategie, Worte traten an die Stelle von Planung, Symbolik an die Stelle von Verantwortung.
Personalisierung statt Organisation
Sichtbarkeit wurde mit Führung verwechselt, Medienpräsenz mit politischer Kompetenz, moralische Empörung mit Organisation. Teile der Exilopposition – allen voran im Umfeld Reza Pahlavis – versäumten es, belastbare Strukturen, gemeinsame Entscheidungsmechanismen und realistische Szenarien zu entwickeln. Statt Institutionen aufzubauen, wurde Personalisierung betrieben. Statt Vielfalt zu integrieren, wurde sie bekämpft. Das Exil selbst bot einen Raum, in dem falsche Prognosen, unhaltbare Versprechungen und fehlende Rechenschaftspflicht kaum Konsequenzen nach sich zogen. Dieses strukturelle Defizit verstärkte individuelles Versagen und erschwerte eine strategisch verantwortliche Opposition.
Medienmacht, Mobilisierung und emotionale Vereinnahmung
Medien wie Iran International und Manoto trugen aktiv zur Heroisierung Reza Pahlavis bei und marginalisierten kritische oder alternative oppositionelle Stimmen. Seine Anhängerinnen und Anhänger agierten vielfach mit kultähnlicher Loyalität, nationalistischen Parolen und aggressiven Angriffen gegen andere Systemgegnerinnen und Systemgegner. Über Nacht entstand im Exil eine mobilisierte Anhängerschaft mit Parolen wie Javid Shah, Dies ist die letzte Schlacht, Pahlavi kehrt zurück, eine Nation, eine Flagge, ein Führer. Diese Rhetorik hatte mit den Forderungen der Protestierenden im Iran wenig zu tun. Sie kämpften für Würde und Freiheit – nicht für die Rückkehr einer Monarchie, nicht für die Machtübernahme einer einzelnen Person. Die politische Subjektivität der Protestierenden wurde dadurch unsichtbar gemacht und ihre emanzipatorische Bewegung Jin, Jiyan, Azadi in den Hintergrund einer personalisierten Machtfantasie gedrängt.
Mediales Ungleichgewicht und kollektive Erschöpfung
Diese Dynamik lässt sich nicht allein als Produkt individueller Verführbarkeit oder ideologischer Geschlossenheit erklären, sondern war das Ergebnis eines massiven medialen Ungleichgewichts und einer tiefen gesellschaftlichen Erschöpfung. Die Schwäche der Exilopposition darf nicht isoliert betrachtet werden. Viele ihrer Akteurinnen und Akteure versuchten, im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten Solidarität mit den Protesten im Iran zu zeigen. Doch ihre Bemühungen wurden von einer massiven, professionell orchestrierten Medienkampagne zugunsten Reza Pahlavis überschattet. Sender wie Iran International und Man o To unterstützt von westlichen Berichten – etwa in Deutschland durch die Bild-Zeitung – verstärkten ein einseitiges, personalisiertes Narrativ, das die Vielfalt der Oppositionslandschaft im Exil marginalisierte und lähmte.
Diese mediale Übermacht schuf eine künstliche Hierarchie politischer Legitimität, die alternative Stimmen zum Verstummen brachte. Viele Iranerinnen und Iraner im Exil, die weder monarchistischen noch anderen organisierten Strömungen angehörten, wurden von dieser Welle mitgerissen und nahmen an Demonstrationen teil, auf denen Parolen wie „Javid Shah“ erklangen – oft ohne monarchistische Überzeugung, sondern aus einem tiefen Gefühl der Erschöpfung und Verzweiflung heraus. Ihre Unterstützung war Ausdruck kollektiver Hoffnung auf Veränderung, nicht ideologischer Loyalität. In diesem Kontext liegt keine moralische Schuld bei den Unterstützenden, wohl aber eine politische Verantwortung bei jenen, die diese Emotion bewusst instrumentalisierten und daraus persönliche oder symbolische Machtansprüche ableiteten. Zugleich blieb eine breite, oft als stille Mehrheit unsichtbare Gruppe von Iranerinnen und Iranern, die sich keiner organisierten Strömung anschloss, dennoch in die mediale Logik der Personalisierung und der künstlichen Frontstellungen hineingezogen und politisch vereinnahmt.
Die Islamische Republik wusste diese Personalisierung und Fragmentierung propagandistisch zu nutzen, indem sie die exilpolitische Szene als von außen gesteuerte „Exilclowns“ diffamierte, um die emanzipatorische Bewegung im Inneren weiter zu delegitimieren und als Projekt fremder Mächte darzustellen.
Freiheitsbewegungen scheitern nicht nur an Diktaturen, sondern auch an falschen Führungsansprüchen, an Personenkult, an politischer Bequemlichkeit und an leeren Versprechen.
Genau diese Regimepolitik sowie die mediale und emotionale Dynamik isolierten oppositionelle Kräfte, vertieften ideologische Gräben und zerstörten die Aussicht auf eine glaubwürdige, pluralistische Alternative. Fragmentierung, Ego-Politik und ungelöste historische Machtfragen – wie etwa die Abwertung anderer politischer Aktivist:innen durch Pahlavisten als „Generation 1977“ – wirkten zusammen und stärkten am Ende genau jenes Regime, das man zu stürzen vorgab.
Internationale Illusionen
Hinzu kam die Illusion internationaler Rückendeckung. Die unverbindlichen Versprechungen der Trump-Administration wurden von Teilen der Opposition als strategische Zusage missverstanden. Der Westen verharrte in kalkulierter Zurückhaltung: Empörung ohne Konsequenz, Rhetorik ohne Entschlossenheit. Diese Gemengelage verstärkte die Selbsttäuschung im Exil und ließ die Protestierenden im Iran politisch isoliert zurück.
Politische Verantwortung statt strafrechtlicher Schuld
Dabei geht es nicht um strafrechtliche Schuld, sondern um politische Verantwortung. Wer Führung beansprucht, ohne über Mittel, Schutzmechanismen oder reale Machtoptionen zu verfügen, trägt eine Mitverantwortung durch Unterlassung. Nicht für die Verbrechen selbst, wohl aber für die Illusion, sie ließen sich durch Appelle, Symbolik und persönliche Legitimitätsansprüche überwinden.
Das Versagen der Nicht-Pahlavi-Exilopposition
Die Menschen im Iran haben einen hohen Preis gezahlt. Ihr Mut steht außer Frage. Umso notwendiger ist die klare Feststellung: Teile der Nicht-Pahlavi-Exilopposition haben in diesem historischen Moment ebenfalls versagt. Sie haben zwar eigene Proteste und Kundgebungen organisiert, es jedoch versäumt, ihre demokratische Alternative – die längst hätte entwickelt, konsolidiert und sichtbar gemacht werden müssen – den Pahlavisten geschlossen und überzeugend entgegenzustellen. Statt eine eigenständige, verantwortliche Oppositionspolitik zu organisieren, haben sie Hoffnung verwaltet. Mit eigenen Parolen forderten sie Verantwortung von Reza Pahlavi ein, ohne selbst bereit oder gezwungen zu sein, diese Verantwortung zu tragen.
Kritik als Voraussetzung politischer Reife
Diese Kritik richtet sich nicht gegen das Recht auf politische Stellungnahme, sondern gegen die fehlende institutionelle und strategische Verantwortung. Sie trennt klar zwischen legitimer Opposition und dem Missbrauch von Führungsansprüchen für Personalisierung oder Propaganda.
Historische Schlussfolgerung
Die historische Schlussfolgerung muss festgehalten werden, damit sie in Erinnerung bleibt und in die Zukunft weist: Freiheitsbewegungen scheitern nicht nur an Diktaturen, sondern auch an falschen Führungsansprüchen, an Personenkult, an politischer Bequemlichkeit und an leeren Versprechen. Keine zukünftige Bewegung darf glauben, dass Aufrichtigkeit Organisation ersetzt oder dass Geschichte sich ohne rechenschaftspflichtige, kompetente Führung zum Guten wendet. Die Zukunft des Iran wird nicht durch Illusionen gewonnen werden, sondern durch Klarheit, Struktur, demokratische Alternativen, durch die Anerkennung der politischen Subjektivität der Bevölkerung und den Mut, aus diesem Versagen Konsequenzen zu ziehen.
Perspektive: Jin Jiyan, Azadi – Liebe, Leben, Freiheit
Die stärkste Kraft jeder Revolution ist die Liebe zum Leben, zu den Menschen und zur Gerechtigkeit. Sie ist eine konstruktive, verbindende Kraft, die tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel ermöglicht und auf Wertschätzung des Lebens, Solidarität, Mitmenschlichkeit und Würde gründet. Wer Veränderung will, muss diese Liebe bewusst stärken – im Geist der demokratischen Bewegung Jin, Jiyan, Azadi, die für Leben und Entfaltung, für Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung im Iran kämpft.