Sonntag, 26.04.2026 / 22:06 Uhr

Mädchen in Afghanistan: Hilfe in der Aussichtslosigkeit

Vor Machtübernahme der Taliban: Als afghanische Mädchen noch legal lernen konnten.

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UN Photo/Shehzad Noorani. (Bildquelle)

Ein Untergrundnetzwerk mutiger Lehrerinnen versucht, Mädchen im Afghanistan der Taliban weiter Schulbildung zu ermöglichen.

Jeden Morgen richtet Taiba das Wohnzimmer ihrer Familie in Kabul her, um 25 Mädchen zu unterrichten, die nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Seit einem Jahr steht sie früh auf, betet, erledigt ihre Hausarbeiten und bereitet den Raum für den Unterricht vor.

Die 26-jährige Absolventin der Polytechnischen Universität Kabul unterrichtete an einer öffentlichen Schule, bevor die Taliban 2021 Mädchen den Zugang zur Sekundarschulbildung untersagten. Nach einer kurzen Zeit an einer Privatschule wurde sie entlassen, als die Beschränkungen verschärft wurden. Seit mehr als einem Jahr unterrichtet sie von zu Hause aus – als Teil eines Untergrundnetzwerks, das seit Inkrafttreten der Verbote über 18.000 Mädchen in ganz Afghanistan erreicht hat.

Vor einigen Monaten wurde Taibas ohnehin schon herausfordernder Alltag durch ein zutiefst beunruhigendes Gespräch mit einer ihrer Schülerinnen auf den Kopf gestellt. »Eine meiner Schülerinnen, ein 14-jähriges Mädchen namens Sahar, das eigentlich klug und sonst sehr lebhaft war, kam an diesem Tag mit finsterer Miene zum Unterricht.« Da Taiba eine Veränderung in ihrem Verhalten bemerkte, bat sie Sahar, noch zu bleiben, nachdem alle anderen den Unterricht verlassen hatten. Sie setzte sich zu ihr, und Sahar brach sofort in Tränen aus, warf sich in die Arme ihrer Lehrerin und weinte: »Mein Vater hat mir heute gesagt, dass ich morgen verlobt werde.«

Als Lehrerin kann Taiba nur begrenzt etwas tun. Einem bald zu verheiratenden 14-jährigen Mädchen Trost zu spenden, war in ihrer Ausbildung nicht vorgesehen. Dennoch beschloss Taiba, mit Sahars Vater zu sprechen, in der Hoffnung, vielleicht eingreifen zu können.

»Am Abend ging ich zu ihrem Haus und sprach mit ihrer Familie. Ihre Eltern waren völlig verzweifelt. Sie sagten, dass es für Mädchen in Afghanistan nichts mehr zu tun gebe und die wirtschaftliche Notlage ihres Haushalts sie dazu zwinge, Sahar zu verheiraten.«

Die Verzweiflung von Sahars Familie ist bezeichnend für die weitreichenden Herausforderungen im Land. Seit die Taliban 2021 zum zweiten Mal die Kontrolle über Afghanistan übernommen haben, werden Frauen systematisch aus allen Lebensbereichen, einschließlich der Bildung, ausgeschlossen. Die Marginalisierung von Frauen und Mädchen, verbunden mit extremer Armut, zwingt Tausende von Familien wie die von Sahar dazu, ihre Töchter zu verheiraten. Oft geschieht dies an Männer, die Jahrzehnte älter sind als die Mädchen selbst. Für viele ist es der letzte Ausweg, um ihren Haushalt über Wasser zu halten. »Sahar erzählte mir, dass ihr Verehrer ein 30-jähriger Mann war, der in Deutschland lebte«, sagte Taiba.

Sahars Geschichte ist nur eine von vielen in einem zutiefst beunruhigenden Muster, das sich in Afghanistan abzeichnet. Taibas Arbeit ist Teil einer breiteren, kollektiven Anstrengung, darauf zu reagieren.

Untergrundnetzwerk

Sie ist nicht die einzige Lehrerin in diesem Untergrundnetzwerk von Klassenzimmern, das neben seinen eigenen internen Kämpfen auch seinen Schülern zuhören und sie trösten muss, während diese eine für die meisten Menschen unvorstellbare Not erdulden.

Middle East Uncovered sprach kürzlich mit Taiba und ihren Kolleginnen Arezo und Shukria, beide 28, die ebenfalls Teil desselben Netzwerks von Untergrundschulen sind. Zusammen unterrichten sie durchschnittlich 100 Schülerinnen pro Jahrgang. Bei der Mehrheit ihrer Schülerinnen handelt es sich um junge Mädchen, die kürzlich die 6. Klasse an öffentlichen Schulen abgeschlossen haben und nun keine weiterführende Schule besuchen können. Manche haben sogar Teilnehmerinnen, die weit über 18 Jahre alt sind, darunter Mütter, die gemeinsam mit ihren Töchtern am Unterricht teilnehmen.

Aufbauend auf ihren gemeinsamen Erfahrungen arbeiten diese Lehrerinnen und ihre Schülerinnen zusammen, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten – alles im Verborgenen. Eine Hürde, mit der sie regelmäßig konfrontiert sind, ist der begrenzte Zugang zu Technologie. Nur sechs bis 15 Prozent der afghanischen Frauen haben Zugang zum Internet und zu Smartphones, was bedeutet, dass eine beträchtliche Anzahl von ihnen an keiner Form informeller Bildung teilnehmen kann. Dies gilt insbesondere für diejenigen aus extrem verarmten Familien.

Dieses Ungleichgewicht, gepaart mit den immer strengeren, drakonischen Gesetzen der Taliban, hat die Lehrerinnen unter extremen Druck gesetzt, einer ansonsten vernachlässigten Hälfte der Gesellschaft Bildung zu vermitteln.

Isolation

Arezo, die im Jahr der Machtübernahme der Taliban ihren Abschluss an der Journalistenschule der Universität Kabul machte, sprach über das Gefühl der völligen Isolation, mit dem afghanische Mädchen konfrontiert sind: »Ich glaube, wir überleben einfach nur in Afghanistan – das ist alles.«

Nachdem sie das kollektive Trauma des Regimewechsels erlebt hatte, arbeitete Arezo, eine erfahrene Journalistin, auch nach der Rückkehr der Taliban bei verschiedenen Medienagenturen. Bald wurden ihre Träume vom Journalismus und der Produktion zunichtegemacht. Eines Tages traf ein Erlass des obersten Führers in ihrem Büro ein, der ein Verbot jeglicher Berichterstattung über Frauen oder frauenbezogene Aktivitäten in Afghanistan anordnete. »An diesem Tag brach ich in Tränen aus und konnte nicht mehr aufhören, zu weinen. Nicht, weil meine vielen Stunden als Reporterin umsonst gewesen waren, sondern weil mir klar wurde, wie einsam afghanische Frauen jetzt geworden sind«, sagte Arezo.

Auch Shukrias Geschichte spiegelt die beruflichen Rückschläge wider, mit denen afghanische Frauen konfrontiert sind. Wie Arezo und Taiba studierte Shukria, um Softwareentwicklerin zu werden. Nach dem Abitur schrieb sie sich für Informatik an der Universität Kabul ein und rechnete damit, das Studium in vier Jahren abzuschließen. Doch die COVID-19-Pandemie und ein tödlicher Anschlag auf die Universität im Jahr 2020 verlängerten diese Zeit auf sechs Jahre.

»Als die Taliban kamen, war ich bereits im sechsten Studienjahr. Nach dem Abschluss wollte niemand Frauen einstellen, und alle sagten mir, ich hätte mein Leben mit sinnlosem Studieren verschwendet«, sagte Shukria und fügte hinzu: »Ich begann, Informatik an einer Privatschule zu unterrichten, wurde aber nach drei Jahren auch dort entlassen.«

Den Tiefpunkt überwinden

Als sie über die letzten Jahre nachdachten, wechselten Arezo, Shukria und Taiba schnell zwischen den Herausforderungen, denen sie gemeinsam gegenüberstehen – dem Betrieb eines Untergrundnetzwerks für informelle Bildung für Mädchen –, und den persönlichen Belastungen, die jede von ihnen trägt.

Abgesehen vom Druck zu Hause sehen sich die Pädagoginnen im Untergrundnetzwerk mit schrumpfenden Budgets, Materialmangel, beengten Platzverhältnissen und dem ständigen Risiko konfrontiert, von den Geheimdiensten der Taliban entdeckt zu werden. 

Arezo sagte: »Nachdem ich meinen Job bei dem Medienunternehmen verloren hatte, bei dem ich über Frauen und ihre Errungenschaften in Afghanistan berichtete, war ich etwa ein Jahr lang zu Hause und verfiel in eine schwere Depression. Ich war am Tiefpunkt meines Lebens und hatte absolut keine Ahnung, wohin ich gehen oder was ich tun sollte, als mir das geheime Schulnetzwerk vorgestellt wurde.«

Diese Erfahrung spiegelt die von Taiba wider, die gerade ihr letztes Jahr als Mathematiklehrerin an einer Privatschule beendet hatte, als sie entlassen wurde, aber bald Kontakt zu demselben Netzwerk aufnahm. Shukria sagt, dass ihre Familie anfangs einige Vorbehalte gegenüber der Idee hatte, in ihrem Haus eine geheime Mädchenschule zu eröffnen. Es dauerte über einen Monat, bis sie sich entschieden hatten, ob sie das Angebot annehmen sollten.

»Ich habe sie schließlich überzeugt, indem ich meinen Brüdern sagte, dass dies das ist, was ich tun möchte, und dass ich dafür sorgen werde, meine Pflicht nach besten Kräften zu erfüllen, ohne Verdacht zu erregen«, sagte Shukria.

Das Gefühl, keine Zukunft zu haben

Abgesehen vom Druck zu Hause sehen sich die Pädagoginnen im Untergrundnetzwerk mit schrumpfenden Budgets, Materialmangel, beengten Platzverhältnissen und dem ständigen Risiko konfrontiert, von den Geheimdiensten der Taliban entdeckt zu werden. Doch nichts davon ist vergleichbar mit der psychischen Belastung, Mädchen zu unterrichten, die das Gefühl haben, keine Zukunft zu haben. Wie Taiba es ausdrückte: »In unserer Gesellschaft gilt ein Lehrer als geistiger Vater oder Mutter.«

Diese Last macht das Vertrauen zwischen Lehrkraft und Schülerin unerlässlich. Taiba sagte: »Die Beziehung zwischen einer Lehrkraft und einer Schülerin sollte so weit gehen, dass das Mädchen ihrer Lehrkraft wirklich vertraut. Glücklicherweise ist meine Beziehung zu meinen Schülerinnen sehr eng – sie können mir jede Art von Angelegenheit frei mitteilen«, wobei sie ihre Besorgnis über die zunehmenden psychischen Probleme unter ihren Schülerinnen betonte. Arezo und Shukria nickten zustimmend, als sie während eines virtuellen Treffens mit Middle East Uncovered sprach.

Oft müssen diese Lehrerinnen nicht nur den Geschichten ihrer Schülerinnen zuhören, sondern auch denen ihrer Mütter, die sie regelmäßig zum Unterricht begleiten, um der Gemeinschaft willen. Taiba erzählte eine solche Geschichte und erinnerte sich: »Eine meiner Schülerinnen kommt normalerweise mit ihrer Mutter. Ihre Mutter erschien etwa eine Woche lang nicht zum Unterricht, und ich fragte meine Schülerin, wo sie sei. Sie sagte mir immer wieder, dass ihre Mutter krank sei.«

 »Aber wer gibt uns Hoffnung? Wer wird mit uns sprechen? Wir sind auch Menschen. Wo können wir unsere Gefühle und unseren Schmerz zum Ausdruck bringen?«

Taiba fuhr fort: »Als ihre Mutter eine Woche später endlich zurückkam, war ihr Arm eingegipst, ihr Gesicht war verletzt und sie hatte blaue Augen. Ich bat sie, nach dem Unterricht bei mir zu bleiben. Sie erzählte mir, dass ihr Mann eines Tages unter dem Einfluss einer Droge nach Hause gekommen war und mit ihr gestritten hatte. Nachdem er sie fast zu Tode geprügelt hatte, beschloss sie, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen.« Taiba beschrieb, wie diese Mutter, Ende 20, vor den Augen ihrer kleinen Kinder einen Selbstmordversuch unternahm und scheiterte.

Dramatische Krise

Der Anstieg der Selbstmordraten unter Frauen in Afghanistan bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Lehrerinnen. Taiba, Arezo und Shukria müssen vor ihren Klassen stehen und ihnen sagen, sie sollen die Hoffnung nicht verlieren – obwohl alle drei selbst langsam beginnen, den Halt zu verlieren. Arezo sagt: »Aber wer gibt uns Hoffnung? Wer wird mit uns sprechen? Wir sind auch Menschen. Wo können wir unsere Gefühle und unseren Schmerz zum Ausdruck bringen?«

Laut einem Bericht des Guardian»sind die Selbstmordraten unter Frauen in Afghanistan unter der Taliban-Herrschaft stark angestiegen; Berichten zufolge sterben täglich ein oder zwei Frauen durch Selbstmord aufgrund extremer Verzweiflung, Zwangsheiraten und ›Geschlechterapartheid‹. Obwohl keine offiziellen Daten veröffentlicht werden, deuten Berichte darauf hin, dass Frauen mittlerweile mehr als drei Viertel der registrierten Selbstmordfälle ausmachen.« Die Hoffnungslosigkeit, die unter afghanischen Mädchen herrscht, hat viele dazu getrieben, sich selbst zu verletzen, da sie das Leben als sinnlos und ungerecht empfinden.

Laut Dr. Mohammad Nisar Jallah, Gründer und CEO des Ottawa-Kabul Global Education Center (OGEC), ist die Krise im Bereich der psychischen Gesundheit in Afghanistan dramatisch. Das OGEC, das Ende 2024 mit dem Ziel gegründet wurde, eine umfassende Online-Bildungslösung für Mädchen in Afghanistan anzubieten, bildet laut Angaben seines Gründers mehr als 20.000 Schülerinnen aus. Allein 7.000 dieser Schülerinnen sind in ihrem Online-Medizinprogramm eingeschrieben, das von Professoren der Kabul Medical University durchgeführt wird, die mittlerweile im Ausland leben.

Was das OGEC von anderen Organisationen im Bereich der Online-Bildung unterscheidet, ist sein robustes psychosoziales Unterstützungsprogramm, das von ausgebildeten, erfahrenen Fachkräften geleitet wird, die bis zu viermal im Monat mit Hunderten von Schülerinnen zusammenarbeiten, um auf ihre dringendsten Bedürfnisse einzugehen.

»Bevor wir das Programm starteten, hörte ich leider durchschnittlich von drei Selbstmordversuchen pro Tag, die Menschen in unserem Netzwerk oder deren Angehörige betrafen«, sagte Dr. Jallah und fügte hinzu: »Wir sind dankbar, dass diese Zahl in den letzten acht oder neun Monaten fast bei Null lag.«

Studierende, die am psychosozialen Betreuungsprogramm von OGEC teilgenommen haben, haben enorme Verbesserungen in ihrem psychischen Wohlbefinden gezeigt: 

»Die Mutter einer meiner Studentinnen kontaktierte mich eines Tages und erzählte mir, dass ihre Tochter Selbstmordgedanken hatte, nachdem ihr der Besuch der Kabul Medical University untersagt worden war. Sie blieb nachts wach, um ihre Tochter zu bewachen, aus Angst, sie könnte einen Selbstmordversuch unternehmen. Sie drückte ihre Dankbarkeit für unsere Programme aus, die ihre Tochter so beschäftigt und psychisch entlastet haben, dass Selbstverletzungsgedanken ihr jetzt nicht einmal mehr in den Sinn kommen.«

Jenseits der Vorstellungskraft

Die emotionale Belastung, ein Leben ohne Sinn und Zweck zu führen, übersteigt das Vorstellungsvermögen der meisten Menschen. Wir, die wir im Ausland leben, haben die Freiheit zu entscheiden, was wir studieren, wie wir leben, auf wen wir hören, welchen Beruf wir ergreifen und – was am wichtigsten ist – wen wir als Lebenspartner wählen. Kindern wie Sahar werden diese Rechte vorenthalten, und sie werden aus der Not heraus wie Eigentum oder Wegwerfartikel gehandelt. Taiba erzählte mir: »Sahar heiratete schließlich diesen 30-jährigen Mann. Er kam aus Deutschland nach Kabul zur Hochzeit, doch bald erfuhr jeder, dass er bereits verheiratet war und Kinder hatte. Nach einem Monat Ehe war Sahar geschieden und von ihrem Mann getrennt.«

Sahar, die alles verloren hat, einschließlich ihrer Unschuld, kehrte kürzlich als geschiedene 14-Jährige in das Haus ihres Vaters zurück. »Sie war nie wieder dieselbe. Nach ihrer Scheidung kam sie noch ein paar Wochen lang zum Unterricht, stiller und bedrückter. Schließlich gab sie den Unterricht ganz auf, und ich konnte sie nicht überreden, zurückzukommen«, sagte Taiba.

Diesen mutigen Lehrerinnen, die selbst vor wenigen Jahren noch kleine Mädchen waren und davon träumten, Softwareentwicklerinnen, Lehrerinnen und Journalistinnen zu werden, wurden alle Möglichkeiten genommen. Gerade als sie dabei waren, die Karrieren zu beginnen, auf die sie sich jahrelang vorbereitet hatten – zu einer Zeit, als Frauen noch zumindest einen gewissen Zugang zu Bildung und Arbeit hatten –, wurden sie verdrängt und eingeschränkt.

Als sie unter der Bedingung der Anonymität sprachen, war in ihren Stimmen eine Anspannung zu hören, die kaum zu übersehen war. Sie präsentieren sich als stark und gefasst, und oft sind sie das auch. Doch hinter dieser Entschlossenheit verbirgt sich die Last all dessen, was sie verloren haben, und die Tatsache, dass auch sie Fürsorge und Unterstützung brauchen.

Und dennoch öffnen sie jeden Morgen ihre Türen und warten auf die Ankunft der Schülerinnen. Es gibt keine Garantien – nur das Risiko, entdeckt zu werden, die Last, Zeugnis von Geschichten wie der von Sahar abzulegen, und das Wissen, dass viele Mädchen es nie zurück in den Unterricht schaffen werden. Doch für diejenigen, die es schaffen, bleibt der Raum offen – bis zu dem Tag, an dem Mädchen nicht mehr gezwungen sind, im Verborgenen zu lernen, und ohne Angst in die Klassenzimmer zurückkehren können.

(Der Artikel ist auf Englisch von Middle East Uncovered veröffentlicht worden. Aus Sicherheitsgründen wurden die Namen der involvierten Personen geändert. Übersetzung für Mena-Watch von Florian Markl.)