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Nachdem der Islamische Staat in Syrien weitestgehend militärisch besiegt ist und damit das offizielle militärische Ziel der US-Administration erreicht wurde, das noch die Obama Regierung vorgeben hatte, stellt sich die große Frage, ob die USA auch weiterhin die syrisch-kurdisch geführten Einheiten der Syrian Democratic Front (SDF) unterstützen würden oder nicht. Angeführt wird die SDF von der PYD, einer Schwesterpartei der PKK, die wiederum in den USA auf der Terrorliste steht.

Amir Taheri erklärt, warum die Proteste im Iran eine nationale Revolte sind:

Tunisians marked the seven-year anniversary of the beginning of the Arab Spring with continued protests amid a wave of unrest over persisting poverty and unemployment.

The North African country is seen as having had a relatively smooth democratic transition since the 14 January, 2011 toppling of President Zine El Abidine Ben Ali after 23 years in power.

But seven years later, anger has risen over new austerity measures after a year of rising prices, with protesters again chanting the 2011 slogans of "Work, Freedom, Dignity".

Mit der großen Ausnahme von Tunesien ist Polygamie in allen arabischen Ländern legal. So auch in Ägypten, dessen 2011 gestürzter Präsident im Westen gerne als säkular tituliert wurde, auch wenn zumindest im ägyptischen Zivilrecht die Scharia eine bedeutende Rolle spielt.

Seit einiger Zeit nun findet im Land eine heftige Debatte über die Vielehe statt, ja es gibt sogar Stimmen, die sich gerade jetzt für sie stark machen:

Kika- und taz-Held Mohammed "Diaa" Diayadi mag nach Informationen der Bild nicht nur minderjährige Mädchen mit Kopftuch sondern auch den Salafisten Prediger Pierre Vogel.

Notizen über die Proteste gegen die „Islamische Republik“

 

Neulich im Reformhaus, sage ich: „Können Sie mir sagen, wo ich den Zitronensaft finde?“ – Verkäuferin: „Geh‘ lieber rüber zu DM, da gibt es den viel billiger!“ 

Scheiße, wenn die wüsste, wie viel teure Lebensmittel ich dank meiner Beziehung zu einer bioüberzeugten Veganerin kaufe.

Letztens mit dem Vermieter: „Hast du viel Kontakt zu den Nachbarn?“ – Ich: „Nee, eigentlich gar nicht!“ – Er: „Oh, das ist bestimmt schwer für dich und ganz anders als im Iran, da gibt es ja viel mehr Kontakt untereinander!“ 

Die Provinz Idlib in Nordwestsyrien ist eine der letzten größeren von syrischen Rebellen gehaltenen Gebiete. Zugleich haben dort Hunderttausende von Binnenvertriebenen Zuflucht gesucht, zuletzt etwa viele jener Bewohner Ostaleppos, die 2016 aus der Stadt evakuiert wurden. Eigentlich gehört Idlib zu den Deeskalationszonen in Syrien, die von Russland, der Türkei und dem Iran vereinbart wurden, und in denen nicht weiter gekämpft werden soll.

Die Veranstalter der Kundgebung "Gegen die Kollaboration mit den Mullahs!", die vor dem Auswärtigen Amt in Berlin stattfand,  baten mich um ein Grußwort:

Mit der Entscheidung Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, war zwar kein Grund gegeben, den der Antisemit bräuchte, um zum Judenmord aufzurufen – denn diesen braucht er nicht. Doch erschien der Palästinensischen Jugend Österreichs (PJÖ) sowie dem Verein Dar al-Janub, „Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative“, der Anlass gegeben, das muslimische Mobilisierungspotenzial nach dem Aufruf der Hamas zu einer weiteren Intifada zu nutzen und am 8.12.2016 eine Kundgebung unter dem Titel „Jerusalem Hauptstadt Palästinas“ vor der US-Botschaft im 9.

Die Barabrei im Jemen geht weiter:

Yemen's Houthi militants are storming public schools in rebel-held areas to recruit students as fighters, taking some away by force without telling their families, local residents have told The National.

Seit über einer Woche halten sie nun schon an, die Proteste auf den Straßen im Iran. Was als Aufstand gegen wirtschaftliche Verelendung und steigende Arbeitslosigkeit begann, entwickelte sich schnell zu einem Protest gegen das Mullah-Regime selbst. Die Protestierenden fordern einen militärischen Rückzug aus Syrien, sowie ein Ende der Finanzierung der Hamas und Hezbollah. Das Mullah-Regime beantwortete die Proteste mit Repression und Waffengewalt.

Kazem Moussavi forder in der Welt ein Ende der deutschen Appeasement-Politik gegenüber dem iranischen Regime: