Neu gebloggt

Es scheint, die lange erwartete Offensive und seiner Verbündeten in Südsyrien hat begonnen.

Mit den üblichen Folgen:

Tag 1:
Russland – Saudi-Arabien 5:0

 

Ankunft in Moskau. Trotz der Größe des Molochs Moskau, merkt man tatsächlich, dass hier ab heute eine WM stattfindet. Der saudische Kronprinz, Mohammed bin Salman al-Saud,  hat an allen Einfallstrassen Werbebanden für sich gekauft und die U-Bahnen sind voll mit Fans. Ich habe keine Ahnung, wie viele Menschen in Peru zuhause sind, aber sie scheinen alle hier zu sein.

Eigentlich ist das südysische De'ra eine der so genannten Desskaltionszonen in Syrien. Das heißt, wie allgemein bekannt ist, nicht viel, waren die Ghouta bei Damaskus auch. Und so bereiten sich Russland und das Assad-Regime seit Wochen darauf vor, De'ra zurück zu erobern. Ausgerechnet in dieser Stadt begannen 2011 die Massenproteste in Syrien und bis heute wird sie von Rebellen der Free Syrian Army gehalten, Islamisten spielen hier, anders als im Norden Syriens keine dominante Rolle.

Anders als im Jahr 2009, als Millionen gegen die gefälschte Wiederwahl Ahmedinejdas im Iran auf die Straßen gingen, wurde die Protestbewegung im Jahr 2018 vor allem von Arbeitern, einfachen Leuten und auch, ein Novum, ehemaligen Anhängern des Regimes getraagen. Die städtischen Mittelschichten in Städten wie Teheran und Isfahan hileten sich bislang zurück. Umso bemerkenswerter, dass seit einigen Tagen auch sie zu protestieren beginnen.

WM-Blog_Ausnahmezustand3
Bild:
Ute Weinmann

In Russlands

Islamistische syrische Rebellengruppen versuchen, mit Duldung der türkischen Behörden in Afrin den Kopftuchzwang durchzusetzen. Mit sehr gemischtem Erfolg, wie Middle East Eye über diesen Kulturkampf berichtet:

Across the city, posters have been erected instructing women to take the Islamic veil and wear modest clothing, a shock for many residents for whom such religious conservatism is a departure from Afrin's more secular tradition.

Den Kampf gegen die Einrichtung der Fameile in der Nähe des Campus haben die Studenten der Moskauer Staatlichen Universität (MGU) verloren. Jetzt kämpfen sie gegen die Repression.

 

Der entspannte Partypatriotismus ist überall gefürchtet.

„Wir sollten eigene Kinder gebären“ – Eine Duma-Abgeordnete warnt vor "Rassenmischung" während der Fußballweltmeisterschaft.

 

Im Irak konnte der Iran eine Niederlage vorläufig abwenden: Mit Druck gelang es, eine Koalition zu Wege zu bringen, in der mit Amiri ein Mann Teherans eine große Rolle spielen wird. In Bagdad geht man davon aus, dass einige Bombenattentate Muqtada al Sadr zeigen solltem, was passiert, wenn er weiter einen dezidiert anti-iranischen Kurs fahren würde:

Sie haben sicher schon darauf gewartet, es geht schon los! Hier sind sie, die ersten russischen Fake-News zur WM. Neues aus Gruppe I: Holland - Italien - Österreich - Türkei

 

 

WM

 

Wenn es der irakischen Regierung nicht nur um de Ausübung ihrer Souvernität gegenüber den kurdischen Autonomiegebieten gehen würde, dann könnte man den Eindruck bekommen, dass sie der BRD ein Vorbild an Rechtstaatlichkeit bieten würde.

Liest man die Rede von Donald Trump vor der UN-Generalversammlung aus dem Jahr 2017  noch einmal, so erwähnt er dort Nordkorea und die Islamische Republik als zwei „rogue states“. Mit treffenden Worten bechreibt er das vom Regime verursachte Leiden von Millionen von Koreanern. Aber nur den Iranern, so scheint es, wünscht er dann eine bessere Zukunft: