Neu gebloggt

Seth. J. Frantzmann über Reaktionen von Syrern und aus der arabischen Welt auf die jüngsten Angriffe der israelischen Luftwaffe:

Neuerdings droht einem in Saudi Arabien Verhaftung wenn man sich .... gegen die Normalisierung der saudisch-israelischen Beziegungen stark macht:

A Saudi activist, who questioned the normalisation of ties between Saudi Arabia and Israel, has been detained in her home country, and could face up to five years in prison, a UK-based rights group said. 

Gegner des Atomdeals mit dem Iran hatten schon immer gewarnt, dass die freigegeben Gelder genau so enden würden:

The U.S. government has traced some of the $1.7 billion released to Iran by the Obama administration to Iranian-backed terrorists in the two years since the cash was transferred.

Hinsichtlich des Existenzrechtes Israels wird oft kolportiert, dass der Staat als Folge des Holocaust gegründet worden sei. Diesem negativen Gründungsmythos ist zu widersprechen. Er diffamiert den modernen Zionismus, seine Vordenker und die Pioniere, die seit den 1880er Jahren auf die Wiederherstellung der Selbstbestimmung des jüdischen Volkes in seinem historischen Heimatland hingewirkt haben.

Eines der wichtigsten außenpolitischen Ziele der EU besteht darin, die Fluchtrouten aus dem subsaharischen Afrika, dem Nahen Osten, Aghanistan und Pakistan zu schließen. Eigentlich ist das technisch gesehen, wenn man es nur will, möglich und bedarf vor allem der Kooperation von Mali, Niger, Ägypten, dem Sudan in Afrika und dann der Türkei.

f

von
Knud Kohr

Neues vom schwerbehinderten Blogger Ihres Vertrauens.

Wovon leben eigentlich Blogger? Wie genau werden sie so furchtbar reich, und warum dürfen sie immer zwischen mindestens drei Beilagen auswählen, ohne jemals einen Spaten oder eine Maurerkelle in die Hand zu nehmen?

 

Aus der syrisch-türkischen Grenzstadt Kilis berichtet Inga Rogg für die taz:

Seit Beginn der türkischen Offensive mit dem Namen „Operation Olivenzweig“ auf Afrin am 20. Januar wird das türkische Grenzgebiet beinahe täglich von Geschossen aus Afrin getroffen. Insgesamt haben die Angriffe bisher sieben Tote und mehr als 100 Verletzte gefordert, allein in Kilis wurden 24 Personen verletzt. „Niemand fühlt sich hier sicher“, sagt Bayramoğlu. „Es kann jederzeit wieder passieren.“

Geahnt hat man es schon lange, entsprechende Bilder kursieren seit langem, nun ist es sozusagen auditiert:

As many as nine US tanks provided to Iraq’s military for the fight against the Islamic State (IS) have ended up in the hands of Iranian-backed militants, a government audit revealed on Monday.

Eigentlich kann man – irgend ein x-beliebiger europäischer Politiker wird darüber gerne Auskunft geben – mit iranischen Regimevertretern über so gut wie alles reden, ja oft zeigen sie sich sogar sehr eloquent und manchmal sogar bereit zu Kompromissen. Jahrzehnte des Dialoges haben es bewiesen, hunderte von Delegationen in Teheran es vorgemacht. Aber über zwei Punkte lässt sich nicht reden, die da wären: Die Vernichtung Israels und das Kopftuch.

Die Deutschen und das Giftgas in Nahost, eine never ending story:

In den vergangenen Tagen mobilisierte die türkische Invasion in Afrin tausende von Kurden aus anderen Teilen Rojavas und sogar dem benachbarten Nordirak, die sich auf einen Solidaritätsmarsch in die umkämpfte Enklave aufmachten:

Der wachsende Widerstand gegen das Gesetz sei für das islamische Land besorgniserregend, so der Bericht des strategischen Zentrums im iranischen Präsidialamt. Im Iran müssen Frauen seit der Revolution 1979 in der Öffentlichkeit ein Kopftuch sowie einen langen, weiten Mantel tragen. Das gilt auch für Mädchen ab neun Jahren.

Bülent Mumay in der FAZ über die Jahre 1984 und 2018 in der Türkei:

„Israel sucht Freiwillige, die Jagd auf Flüchtlinge machen“, schlagzeilt Bento am 28. Jänner in der Rubrik „Gerechtigkeit“ und fährt fort: „Interessenten können umgerechnet einen Bonus von bis zu 7000 Euro (30.000 Schekel) verdienen, wenn sie Jagd auf Flüchtlinge machen und auf alle, die sie als Arbeitskräfte anstellen. Das steht in einer Anzeige, die die israelische Migrationsbehörde veröffentlicht hat.“ Für zwei Monate würden diese „Freiwilligen“ gesucht. Dem würden sich jedoch „hunderte Akademiker und Schriftsteller, darunter Amos Oz und David Grossman“ entgegenstellen.

Frauendemonstration in Tunis im Januar 2011
Frauendemonstration in Tunis, Januar 2011
(Bild: ©Th. v. d. Osten-Sacken)