Von Tunis nach Teheran

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(Bildquelle; Ziyad Matti, Rudaw)

 

Nachdem Muqtada al Sadr gestern zu einem Millionen-Mann-Marsch gegen die USA aufgerufen hatte, der bei der Protestbewegung gar nicht gut ankam, dafür aber die volle Unterstützung aller anderen Milizen und schiitischer Parteien hatte, entzog er heute den Demonstranten seine Unterstützung.

Die Zustände für Flüchtlinge im so genannten Hotspot auf der griechischen Insel Lesbos spotten jeder Beschreibung. Inzwischen müssen fast 20.000 Menschen in Lagern leben, in denen nicht einmal die minimalste Versorgung garantiert ist. Zwei junge Frauen aus Afghanistan trotzden den widrigen Bedingungen und glauben trotzdem an eine bessere Zukunft.

 

(Bildquelle: Press TV)

 

Vergangenen Montag war ich in Wien zu einem Mena-Watch Gespräch über die neuen Proteste im Nahen Osten eingeladen.

Hier eine kurze Zusammenfassung dieses Gesprächs:

 

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(Bildquelle: Baghdad Post)

 

Über den am 3. Januar von einer US-Drohne getöteten Revolutionsgardisten Qassem Soleimani sagte das iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Khamenei, er habe sein Leben dem heiligen Krieg gewidmet. Wie so ein Dschihad-Leben aussah, beschrieb der General ein Vierteljahr zuvor…

 

 

Nachdem sich Syrien für die Türkei als eine Sackgasse herausgestellt hat, beginnt Ankara neue Abenteuer in Libyen.

 

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(Rasanter Verfall: Syrisches Pfund und US-Dollar)

 

Und es geht weiter:

Another 350,000 Syrians, most of them women and children, have been displaced in the past month by Russian-regime attacks on Idlib Province in northwest Syria, the UN reports.

Im iranischen Establishment zeigen sich erste Risse: Journalisten, Künstler und Sportler distanzieren sich öffentlich von dem Regime.

 

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(Quelle: Twitter)

 

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('True Friends': Der libysche Premier Fayez al-Sarraj und der türkische Präsident)

 

Die neuen Demonstrationen im Iran zeigen auch, dass die junge Generation sich von jahrzehntelanger erprobter Propaganda nicht mehr beeindrucken lässt.

 

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(Proteste vor der Amir Kabir Universität, Quelle: Wikipedia)

 

Die Tötung des islamistischen General Qasem Soleimani hat den Konflikt zwischen dem Iran und den USA drastisch verschärft. Indessen adressiert die Partei "Die Linke" Forderungen nach einer Deeskalation vor allem an die USA. Die Exil-Iranerin und Menschenrechtlerin Mina Ahadi sieht darin eine "Politik der Einseitigkeit". In einem offenen Brief wendet sie sich an die Partei.