Artikel über Kolonialgeschichte

Thema Auch die deutschen Otto- und Wilhelm-Denkmäler ehren Kolonialisten

Bye-bye, Bismarck

In vielen Ländern werden Statuen von Befürwortern der Sklaverei oder des Kolonialismus umgestürzt. Auch Deutschland war eine Kolonialmacht, doch Ehrungen für deren Vertreter haben bislang nur wenige Menschen irritiert. Von mehr...
Thema Der Unterschied zwischen stürzens- und schützenswerten Denkmälern

No More Heroes

Wer Statuen stürzen möchte, sollte unterscheiden zwischen den Personen, die wegen, und jenen, die trotz ihrer reaktionären Ansichten und Taten geehrt werden Kommentar Von mehr...
Thema Ein Gespräch mit dem Historiker Patrice G. Poutrus

»Es geht um das Selbstverständnis der Gesellschaft«

Auch in Deutschland wird nun über Denkmäler diskutiert, die Kolonialismus und Militarismus verherrlichen. Diese Auseinandersetzung ist Teil des Kampfes gegen Rassismus. Interview Von mehr...
Ausland In Großbritannien wird über die Statuen von ehemaligen Sklavenhändlern gestritten

Gestürzte Kolonialisten

Die Proteste gegen rassistische Polizeigewalt in Großbritannien haben eine Debatte über die Denkmäler britischer Sklavenhändler und Kolonialisten ausgelöst. Rechtsextreme fühlen sich aufgefordert, diese zu verteidigen. Von mehr...
Lothar von Trotha und Freunde
Inland Die AfD will sich nicht für den deutschen Kolonialismus schämen

AfD mit Tropenhelm

Die AfD lud einen für seine kolonialrevisionistischen Äußerungen bekannten Politologen in den Bundestag ein. Doch nicht nur Politiker der rechtsextremen Partei verharmlosen den deutschen Kolonialismus. Von mehr...
Inland Genozid an Ovaherero und Nama

Den Völkermord aussitzen

Der Bundestag hat es in der vergangenen Woche abgelehnt, sich bei den Nachfahren der Opfer des Völkermords in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika zu entschuldigen. Von mehr...
Antikolonialdenkmal , Bremen
Inland Verharmlost der Afrikabeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, den Kolonialismus? Ein Gespräch mit Experten endete im Eklat

Wissenschaftler verweigern den Dienst

Dem Afrikabeauftragten der Bundesregierung, Günter Nooke, wird vorgeworfen, den deutschen Kolonialismus zu verharmlosen. Ein Gespräch zwischen ihm und Afrikawissenschaftlern endete im Eklat. Von mehr...
Silvia Rivera Cusicanqui
dschungel Die Texte der Theoretikerin der Dekolonisation Silvia Rivera Cusicanqui sind auf Deutsch erschienen

Antiakademischer Akademismus

Die bolivianische Soziologin Silvia Rivera Cusicanqui kritisiert die Regierung unter Evo Morales für ihre Inkonsequenz in Sachen Dekolonialisierung. Von mehr...
Toma Muteba Luntumbue
Interview Toma Luntumbue, Kunsthistoriker, im Gespräch über die Wiedereröffnung des Afrika-Museums Tervuren bei Brüssel

»Tervuren ist kein Sonderfall«

Toma Muteba Luntumbue ist Professor für Kunstgeschichte an der Brüsseler École de recherche graphique/École supérieure des arts und freiberuflicher Kurator. Luntumbue wurde 1962 in Kinshasa geboren, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo (RDC). Als Künstler schafft Luntumbue Installationen, Videos, Skulpturen und Zeichnungen, in denen es oft um konstruierte Identitäten geht und den Wandel, dem diese unterliegen. 2017 war Luntumbue künstlerischer Direktor der fünften Biennale von Lubumbashi. Interview Von mehr...
Neukaledonien
Ausland Die Mehrheit der Bevölkerung Neukaledoniens hat gegen die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gestimmt

Abstimmen bis zum Umfallen

Im westpazifischen Archipel Neukaledonien hat die Mehrheit der Bevölkerung in einem Referendum gegen die Unabhängigkeit von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gestimmt. Die Nachfahren der autochthonen Bevölkerung sind allerdings mehrheitlich dafür. Von mehr...
Uruanaani Scara Matundu, Herero
Inland Deutschland steht in den USA wegen des Genozids an den Ovaherero und Nama vor Gericht

Völkermord vor Gericht

110 Jahre nach dem Genozid an den Ovaherero und Nama wird weiter über den Umgang mit der deutschen Verantwortung gestritten. Vor einem New Yorker Bezirksgericht ist Deutschland angeklagt, doch die Bundesrepublik betrachtet die Klage als unzulässig. Von mehr...
Hotspot Small Talk mit Tahir Della von der »Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland« über die Umbenennung der Berliner Mohrenstraße

»Nach Deutschland verschleppt«

Am Mittwoch vergangener Woche wurde in der Berliner Mohrenstraße, kurz M-Straße, ein Fest gefeiert, mit dem eine Änderung des kolonialrassistischen Straßennamens gefordert wurde. Die Jungle World hat mit Tahir Della gesprochen. Er ist Vorstandsmitglied der »Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland« und hat das Fest mitorganisiert. Small Talk Von mehr...
Gegen Deutschland hilft nur ein Gericht
Inland Deutschland ignoriert die Klage von Herero und Nama vor einem US-Gericht

Gegen Deutschland hilft nur ein Gericht

Vertreter der Herero und Nama haben Deutschland vor einem US-amerikanischen Gericht wegen des Genozids in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika verklagt. Vertreter der Bundesrepublik blieben dem Termin fern. Für Juli ist ein weiterer angesetzt. Von mehr...
Disko Eine Kritik der deutschen Erinnerungskultur

German Gedenken

Die Ritualisierung des Gedenkens an die der Shoah dient der »Heilung des Patienten«, nicht dem Gedenken an die Opfer. Ein Beweis dafür waren zuletzt die Reaktionen des politischen Establishments auf die Rede von Björn Höcke in Dresden. Von mehr...
»Die Folterung des Cuauhtémoc« von Leandro Izaguirre
dschungel Kritik an kolonialen Motiven in der Werbung

Das Bier der anderen

Dass die Verbrechen der europäischen Kolonialgeschichte immer noch verharmlost werden, zeigt sich auch in der Produktwerbung. Drei Beispiele aus Österreich. Von mehr...