2010/12
Ausgabe #

Im Osten sind die Bullen rot

Fußball und Politik in Leipzig

Kick it like Völkerschlacht. Fußball ist in Leipzig gar kein Sport. Gegen braune Ochsen fighten rote Sterne. Red sind auch die Bullen, aber damit hat die Polizei wirklich nichts zu tun. Wegen ideologischer und philosophischer Meinungsverschiedenheiten kriegen sich auch Lokomotiven-Freunde und Chemiker regelmäßig in die Haare – sofern sie welche haben. Klingt alles krass, ist aber bestenfalls fünftklassig. In keiner anderen deutschen Stadt wird dermaßen miserabel Fußball gespielt, aber solch ein Aufhebens darum gemacht. Allerlei über Leipzig.

Im dschungel läuft:

Kochen: Leipziger Allerlei. Kino: Das ganze Leben liegt vor dir. Pop: Die Sterne. Buch: Lord of Logos.

Thema

Elke WittichRoter Stern und der Kampf gegen Rechts im Fußball
arthur leoneRechtsextreme Fußballfans in Leipzig
Elke WittichRedbull Leipzig. Ein Retorten-Verein aus der Dose

Inland

Magnus KlaueReformpädagogik und Missbrauchsfälle
Felix KlopotekÜber die sozialdemokratische Neuerfindung
Peer HeineltDie Untersuchungen in der Kunduz-Affäre
Axel BergerDie Deregulierung der Gesundheitspolitik
Andreas SpeitMilde Urteile gegen Nazis im Pölchow-Prozess
Guido SprügelDas Referendum gegen die Schulreform in Hamburg

Reportage

Julia HoffmannIn Mexiko kämpft eine Gewerkschaft gegen die Privatisierung der Stromversorgung

Ausland

Jörn SchulzDer Vatikan und die Missbrauchsvorwürfe
Bernhard SchmidDie schwierigen Beziehungen zwischen Frankreich und Algerien
Catrin DinglerBerlusconis Image-Probleme und die Regionalwahlen in Italien
Thomas von der Osten-SackenBei den Wahlen im Irak haben die Islamisten verloren

Seite 16

Anton LandgrafWie die deutsche Lohnpolitik die europäische Wirtschaft aus dem Gleichgewicht bringt

Disko

Tobias PrüwerLeipzig oder Halle? In welcher Stadt lebt man besser? Leipzig ist das neue Berlin
gero hirschelmannLeipzig oder Halle? In welcher Stadt lebt man besser? Klein, aber fein. Halle

Antifa

fritz hartigÜber die NPD im Leipziger Stadtrat

dschungel

Sport

Martin KraussÜber den Fall Amerell

Hotspot