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Deutsche Weltraumabenteuer
Perry Rhodan, die erfolgreichste Romanserie der BRD, wird 65
Science-Fiction aus dem Kalten Krieg. Als Perry Rhodan 1961 nach Kontaktaufnahme mit den Arkoniden den Atomkrieg auf der Erde verhinderte und mit der »Dritten Macht« einen Staat zwischen den Blöcken schuf, war das der Auftakt zu einer deutschen Weltraumsaga, deren Ende nicht abzusehen ist. Über 5.000 Hefte erschienen seitdem, zeitweise in Millionenauflage. Von einem »Hitler des Weltraumzeitalters« (so die ARD 1969) war anfangs die Rede, doch hat sich die Serie mit ihren über 50 Autoren immer wieder gewandelt. Auch die Fans wirkten dabei mit, sagt Literaturwissenschaftler Niels Werber im Interview. Auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs schufen die Strugatzkij-Brüder ihre visionären Romane im Konflikt mit der sowjetischen Zensur.
Im dschungel läuft:
Stark fiktionalisiert. Paweł Pawlikowskis »Vaterland« erzählt von der Reise Thomas Manns ins Nachkriegsdeutschland.