Inland

Antilopen Gang
2026/33 Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Kunstfreiheit

Schluss mit der Empörung

Viel Verwirrung gab es in jüngster Zeit über die Begriffe Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit. Dabei ist es vergleichsweise einfach: Kein Sender ist dazu verpflichtet, Faschisten einzuladen, und ebenso wenig kann ein antifaschistischer Künstler ein Grundrecht auf einen Fernsehauftritt einklagen. Eine Kolumne zur medialen Restmülltrennung.
Slushie
2026/33 Die Zukunft der SPD

Mach mal ein Fenster auf

Mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) geht es abwärts. Nicht erst seit gestern, sondern schon länger. Daher hat die »Jungle World« ihre SPD-Ex­pert:in­nen befragt, was schiefläuft. Die legen nun eine Lageanalyse vor, bieten ihre Hilfe an und geben der traditionsreichen Partei Ratschläge, was sie tun könnte, um wieder an alte Wahlerfolge anzuknüpfen.
Elif Eralp
2026/33 Kandidatin der Linkspartei in Berlin

Jungle+ Artikel Ein Phoenix für Berlin

Die Linkspartei kann sich Hoffnungen machen, bei der Abgeordneten­hauswahl in Berlin stärkste Kraft zu werden. Darin zeigt sich der Wandel zur erfolgreichen jungen Akademikerpartei beispielhaft; an der Regierung könnten die eigenen Ansprüche aber an kapitalistischen Sachzwängen scheitern – wie schon vor 25 Jahren.
Regenbogen Socken CSD Berlin
2026/32 Islamismusprävention durch Schwächung religiöser Identität

Gott stirbt, wenn niemand glaubt

Das Bildungsministerium stellt nach dem Attentat auf den Berliner Christopher Street Day mehr Geld für »Deradikalisierungsangebote« in Aussicht. Doch Islamismusprävention kann nur gelingen, wenn religiöse und kulturelle Identität nicht länger gestärkt, sondern relativiert und in Frage gestellt wird.
Ulrich Siegmund und Timo Chrupalla (AfD)
2026/31 Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt

Jungle+ Artikel Unser Sonnenschein

Ulrich Siegmund, der Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, pflegt das Image eines idealen Schwiegersohns, obgleich der Landesverband dem äußersten rechten Rand der Partei zugeordnet wird. Die Wahlkampfstrategie der Rechtsextremen funktioniert: In den Umfragen zur Landtagswahl am 6. September liegen sie vorn.