Interview

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17#45
Interview Diego Sztulwark, argentinischer Sozialwissenschaftler und Autor, im Gespräch über die wirtschaftsliberale Regierung, soziale Bewegungen und Repression in Argentinien

»Die rechte Regierung ist kein Betriebsunfall«

Interview Von Jessica Zeller mehr...
Ausgabe vom
Interview Die Soziologin ­Zsuzsa Ferge im Gespräch über Armut in Ungarn

»Die Regierung möchte das Problem verstecken«

Zsuzsa Ferge, 86, ist emeritierte Professorin für Soziologie und hat zahlreiche Werke über die soziale Lage während des Regimes János Kádárs in Ungarn zwischen 1957 und 1989 und die sozialen Verwerfungen der postkommunistischen Übergangsperiode verfasst. Sie ist Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. 2017 erschien ihr neuestes Buch »Die ungarische Sozialpolitik von 1990 – 2015«. Ende September nahm sie in Budapest an der Konferenz »Armut in Ungarn« teil, organisiert von der Gruppe »Stadium 28«, die sich aus Mitgliedern der Ungarischen Akademie der Wissenschaften sowie anderen Akademikern zusammensetzt. Interview Von Karl Pfeifer mehr...
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M17#42
Interview Elisa Gigliarelli über selbstverwaltete Betriebe in Argentinien

»Bestehende Projekte sind in ihrer Existenz bedroht«

Interview Von Kai Münch mehr...
Ausgabe vom
M16#41
Interview Marco Rascón,mexikanischer Nachbarschafts­aktivist, über Nachbarschaftsorganisation und Superhelden nach dem Erdbeben in Mexiko-Stadt

»Es kann helfen, die Stadt auf kollektive Weise neu zu denken«

Marco Rascón ist ein mexikanischer Nachbarschaftsaktivist, besser bekannt als Schöpfer des Superhelden »Superbarrio Gómez«. In rot-gelbem Stretchanzug, mit Maske und Wampe repräsentierte der soziale Superheld 1985 die autonome Nachbarschaftsbewegung aus den »barrios«, den Vierteln Mexiko-Stadts, in ihrem Kampf um Mitsprache und eine soziale Stadt. Interview Von Nils Brock mehr...
Ausgabe vom
20#41
Interview Aras Fatah, Publizist aus Suleymaniah, im Gespräch über die Folgen des kurdischen Unabhängigkeitsreferendums

»Es herrscht überall große Unsicherheit«

Interview Von Sven Wegner mehr...
Ausgabe vom
Interview Dietmar Wolf, Mitbegründer der Unabhängigen Antifa Ostberlin, im Gespräch über Antifaschismus in der DDR

»Der DDR-Antifaschismus war lediglich ein staatlich verordneter«

Dietmar Wolf war in der linken DDR-Opposition aktiv und Mitbegründer der Unabhängigen Antifa Ostberlin. In diesem Herbst jährt sich zum 30. Mal die Gründung der Unabhängigen Antifa in verschiedenen Städten der DDR. Daran erinnert ein Buch mit dem Titel »30 Jahre Antifa in Ostdeutschland«, das kürzlich im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen ist (»Jungle World« 30/2017). Wolf ist bis heute Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift »telegraph«. Wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit will er kein Foto von sich veröffentlicht sehen. Am 30. September wird er ab 19 Uhr im FAU-Lokal in der Grünthaler Straße 24 in Berlin über die Geschichte der Unabhängigen Antifa in der DDR berichten. Interview Von Peter Nowak mehr...
Ausgabe vom
int
Interview Der Rapper MCK im Gespräch über politischen Widerstand in Angola

»Noch nie war die Zustimmung für die Opposition größer«

Von Kevin Zdiara mehr...
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21
Interview Gresa Hasa, Feministin, im Gespräch über Patriarchat und Geschlechterverhältnisse in Albanien:

»Gewalt gilt als Stärke«

Gresa Hasa hat in Tirana ihr Bachelorstudium in Politikwissenschaften abgeschlossen. Sie schreibt für verschiedene albanische und internationale Publikationen. Ihr Bild mit dem Protestplakat anlässlich einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen ging durch die Medien und sie erhielt zahlreiche Drohungen. Auf dem Plakat steht: »Wenn du wütend wirst, spül’ Geschirr, töte nicht deine Frau, du Schwanz!« Interview Von Nicole Tomasek mehr...
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Interview Gideon Remez, Journalist, im Gespräch über die Rolle der Sowjetunion in den Kriegen zwischen Ägypten und Israel

»Sowjetische SAM-Raketen wurden zum Abschuss israelischer Flugzeuge benutzt«

Gideon Remez ist ein israelischer Journalist und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Truman Institute der Hebrew University of Jerusalem. Zusammen mit seiner Kollegin Isabella Ginor veröffentlichte er am 1. August das Buch »The Soviet-Israeli War 1967–1973: The USSR’s Military Intervention in the Egyptian-Israeli Conflict« (Hurst (UK)/Oxford University Press (USA), 2017), das sich mit der Rolle der Sowjetunion in den Kriegen Ägyptens gegen Israel beschäftigt. Ihr vorher gemeinsam publiziertes Buch »Foxbats over Dimona: The Soviets’ Nuclear Gamble in the Six-Day War« (Yale University Press 2007) gewann die silberne Medaille des Washington Institute for Near East Policy. Interview Von Karl Pfeifer mehr...