Artikel über Antisemitismus

dschungel Kritik am von Wolfgang Benz herausgegebene Buch »Streitfall Antisemitismus«

Lamentierende Antisemitismusexperten

Mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel hat sich der Historiker Wolfgang Benz wieder zu Wort gemeldet. Darin kritisierten er und Dutzende andere eine »missbräuchliche Verwendung des Antisemitismusvorwurfs«. Ein Sammelband, der erst vor kurzem von Benz veröffentlicht wurde, schlägt in dieselbe Kerbe. Von mehr...
Disko Eine Forderung, sich in der Debatte über »cancel culture« die jeweiligen Fälle genau anzusehen

Konkret werden

Vorwürfe sind schnell erhoben, sie sollten aber auch zutreffen. Während die Unterzeichnenden des offenen Briefes nur andeuten, welche Fälle sie problematisch finden, muss man sich den jeweiligen Fall vielmehr genau anschauen. Disko Von mehr...
Inland Im Verfahren gegen den Attentäter von Halle ging es um dessen Familie

Gegen die »Macht der Juden«

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter von Halle geht in die Sommerpause. Von mehr...
Antisemitisches Erklärungsmodell. Zu jener Elite, die vermeintlich die Welt regiert, zählt diese Demonstrantin auch den jüdischen Investor George Soros, Stuttgart, 9. Mai
Hintergrund Antisemitismus in der Pandemie

Alter Wahn, neues Gewand

In der Covid-19-Pandemie setzen Antisemiten ihre Wahngebilde aus alten Versatzstücken neu zusammen. Antisemitische Propaganda verlagert sich ins Internet, wird aber auch auf den Demonstrationen von Impfgegnern und Verschwörungstheoretikern verbreitet. Hintergrund Von mehr...
Einer spricht, vier schreiben mit, so mögen manche die offene Debatte am liebsten
Disko Der Unwille, Vorwürfe mit Argumenten zu untermauern

Es geht nicht um Inhalte

Die Diskussionskultur lässt auch hierzulande zu wünschen übrig. Das wird nur schlimmer, wenn Vorwürfe nicht mehr begründet werden müssen. Disko Von mehr...
Anne Frank
Inland Die Zahl antisemitischer Vorfälle ist weiterhin hoch

»Jagd auf Juden«

In einigen Bereichen ist die Zahl antisemitischer Vorfälle im vergangenen Jahr gesunken, doch eine grundsätzliche Verbesserung der Lage ist nicht in Sicht. Von mehr...
Nach dem Anschlag am 27. Juli 2000 legten Menschen Blumen und Kerzen am S-Bahnhof Wehrhahn in Düsseldorf nieder
Inland 20 Jahre nach dem antisemitischen Anschlag am Düsseldorfer Bahnhof Wehrhahn gibt es noch immer keine Verurteilung

20 Jahre Unklarheit

Der antisemitische und rassistische Anschlag am Düsseldorfer Bahnhof Wehrhahn jährt sich zum 20. Mal, eine Verurteilung gibt es immer noch nicht. Von mehr...
Steht dieses Tor der Universität Yale vor allem Juden offen? Das behaupten unter dem Hashtag #JewishPrivilege bei Twitter Rechte wie auch Linke
dschungel Der Hashtag #JewishPrivilege erinnert an die antiemanzipatorische Stoßrichtung der Debatte über Privilegien

Der blinde Fleck der Gerechtigkeitsdebatte

Der Hashtag #JewishPrivilege erfreute sich in letzter Zeit wieder größerer Beliebtheit. Abgesehen von der klar antisemitischen Stoßrichtung ist auch zu kritisieren, wie der Begriff des Privilegs verwendet wird. Die Autorin Phoebe Maltz Bovy hat das schon vor drei Jahren getan. Von mehr...
Hintergrund Über das Verhältnis zwischen Schwarzen und Jüdinnen und Juden in den USA

Kooperation und Konflikt

Seit jeher ist das Verhältnis zwischen der schwarzen und der jüdischen Minderheit in den USA sowohl von Konflikten als auch von Solidarität geprägt. Das zeigte sich auch nach der Tötung von George Floyd. Von mehr...
Ausland Der Vorsitzende der Brexit Party, ­Nigel Farage, macht mit latent antisemitischen ­Äußerungen auf sich aufmerksam

Ein Brexiter auf Globalistenjagd

Der Vorsitzende der britischen Brexit Party, Nigel Farage, macht mit latent antisemitischen Äußerungen auf sich aufmerksam. Von mehr...
dschungel Kant und Marx waren keine ­Rassisten

Der böse alte weiße Mann

Ein paar spöttische Bemerkungen sollen als Beleg dafür dienen, dass Karl Marx ein Rassist und Antisemit gewesen sei. Im Fall Immanuel Kants steht ein entsprechendes Urteil der Öffentlichkeit sogar schon fest. Eine Verteidigung zweier Aufklärer vor dem Furor der Ahnungslosen. Von mehr...
Networld Zoombombing erschwert es, in Pandemiezeiten mit Veranstaltungen ins Internet auszuweichen

Veranstaltungsstörung virtuell

Seit immer mehr Konferenzen und Veranstaltungen im Internet stattfinden, haben auch Störer ihre Aktivitäten hierhin verlegt. Das Zoombombing genannte Phänomen trifft die Veranstalter unvorbereitet, Gegenmaßnahmen werden erst erprobt. Gute und geistesgegenwärtige Moderation wird wohl weiter wichtig bleiben. Von mehr...
blm
Antifa Das neue Feindbild »Antifa« soll vom Rassismus ablenken

Anti Anti-Antifa!

Donald Trump und seine Claqueure dies- und jenseits des Atlantiks haben ein neues Feindbild ausgerufen: »die Antifa«. Das lenkt absichtsvoll vom eigentlichen Thema ab – und das heißt Rassismus. Kommentar Von mehr...
Thema Ein Gespräch mit dem Rapper Ben Salomo

»Man muss widersprechen«

Wegen antisemitischer Anfeindungen stieg Ben Salomo aus der Rap-Szene aus. Nun treten von ihm kritisierte Rapper bei Demonstrationen der »Coronarebellen« auf, die von Verschwörungsmythen und Antisemitismus geprägt sind. Interview Von mehr...
dschungel Ein Gespräch mit Helmut Dahmer über den Attentäter von Halle

»Nach Corona ist vor Corona«

Antisemitismus, Xenophobie und das Schweigen der Mehrheit: In der Pandemie wird die Illusion von Gemeinschaftlichkeit beschworen. Dahinter verbergen sich Autoritarismus und alte deutsche Ressentiments, sagt der Soziologe Helmut Dahmer. Ein Gespräch über »pathisches Vergessen«, den Groll der Abgehängten und das Attentat in Halle. Interview Von mehr...