Seit dem Putsch vor anderthalb Jahren gelingt es der Militärjunta unter General Min Aung Hlaing in Myanmar nicht, die Kontrolle über das Land zu gewinnen. Je länger der Bürgerkrieg andauert, desto brutaler geht das Regime vor.
Bei der Uno mehren sich die Sorgen, Myanmar könnte in einen neuen Bürgerkrieg rutschen. Rebellenarmeen ethnischer Minderheiten liefern sich Gefechte mit den Truppen der Militärjunta.
Die Machtübernahme der Generäle beendete am 1. Februar den Demokratisierungsprozess in Myanmar - vorläufig, denn trotz Dutzender Todesopfer gehen die Demonstrationen weiter. Zu den Aktivisten gehört Thaw Zin, Besitzer eines kleinen Restaurants und einer Beratungsagentur im Bildungsbereich.
In Myanmar geht die Armee nach Überfällen einer Rebellengruppe brutal gegen die muslimische Minderheit der Rohingya vor, Hunderttausende wurden vertrieben. Der Militäreinsatz ist im Land populär.