Das postkoloniale Denken hat an den Universitäten und in den Medien großen Einfluss gewonnen. Es erhebt kulturell homogene Volkskollektive zu Subjekten der Geschichte, schätzt Rationalität gering und tendiert zum Antisemitismus. Diese Charakteristika hat es von antikolonialen Bewegungen übernommen, deren Hinwendung zu Nazi-Deutschland beziehungsweise Japan keineswegs nur strategischer Natur war.