Artikel über Film

Ausland Studierende haben die Theater- und Filmuniversität SZFE in Budapest besetzt

Harter Lockdown gegen Orbán

In Budapest haben Studierende die Theater- und Filmuniversität SZFE besetzt, nachdem diese an eine private Stiftung übergeben worden war. Deren Vorsitzender steht der Regierungspartei Fidesz nahe. Von mehr...
dschungel Die Filmbiographie »Jean Seberg – Against All Enemies«

Kurzatmige Geschichte

Sie war nicht nur das Gesicht des Kinos der Nouvelle Vague, sondern auch eine politisch denkende Person: Jean Seberg unterstützte öffentlich die Black-Panther-Bewegung und wurde vom FBI überwacht. Benedict Andrews Filmbiographie »Jean Seberg – Against All Enemies« stilisiert sie nun zur Märtyrerin der politischen Kämpfe in den sechziger Jahren. Von mehr...
dschungel Die Paranoia der Hauptfigur Xhafer in dem Film »Exil«

Toxische Zwischen­menschlichkeit

In dem Spielfilm »Exil« von Regisseur Visar Morina treiben fremdenfeindliche Kollegen die Hauptfigur Xhafer in die Paranoia. Von mehr...
dschungel Begeisterung für »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden«

Endstation Fiktion

Aritz Morenos Langfilmdebüt »Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden« mutet einem eine Menge ekliger Bilder zu. Wer diese aushält, wird mit einem fiebrigen Thriller samt vexierbildhafter Metaerzählung über das Wesen des Erzählens selbst belohnt. Von mehr...
dschungel Ein Interview mit dem Regisseur Klaus Lemke über den deutschen Film

»Das ganze System ist am Arsch«

Der Regisseur Klaus Lemke wird dieses Jahr 80. Kürzlich hat er seinen neuen Film »Berlin Izza Bitch« abgedreht, während sein »Ein Callgirl für Geister« in diesem Monat auf dem Filmfest in München gezeigt wird. Im Oktober dann wird die Dokumentation »Bad Boy Lemke« über seine abgebrochenen Filmprojekte erscheinen. Ein Gespräch über Berlin, den deutschen Film und unschwule Schauspieler. Interview Von mehr...
dschungel Die Agentenkomödie »Mossad«

Der nackte Mossad

Die Entführung eines US-amerikanischen Tech-Milliardärs in Israel lässt den Geheimdienst rotieren: Alon Gur Arye parodiert in seiner Komödie »Mossad« sämtliche Agentenklischees. Richtig lustig ist das nicht. Von mehr...
dschungel Erinnerung an den verstorbenen Komponisten Ennio Morricone

Der Maestro und die Rocker

Ennio Morricone hat nicht nur über 500 Filmmusiken komponiert, er hat auch, ohne es zu wollen, Italien der Rockmusik erschlossen. Dieser Weg führt von Trastevere über Darmstadt nach Cinecittà. Von mehr...
dschungel Die Reihe Black Light im Kino Arsenal in Berlin

Historische Collagen

Die Reihe »Black Light« basiert auf der von Greg de Cuir Jr. kuratierten Retrospektive des internationalen schwarzen Kinos beim letztjährigen Filmfestival von Locarno. Das Kino Arsenal in Berlin zeigt eine auf die US-amerikanische Filmproduktion fokussierte Auswahl. Von mehr...
dschungel Die Unterwasserwelt von Christian Petzolds »Undine«

Fluch der Romantik

Zum Auftakt seiner filmischen Trilogie über Figuren der deutschen Romantik beschäftigt sich Regisseur Christian Petzold mit dem weiblichen Elementargeist Undine. Seine Wasserfee ist eine studierte Historikerin, die ihr Schicksal selbst bestimmen will. Von mehr...
dschungel Adorno, ein Fan des Films

Bilderverbot und Bildersehnsucht

Gerne wird Theodor W. Adorno vorgeworfen, er habe die Massenkultur verachtet. Dabei erinnern seine Vorstellungen von moderner Kunst an den Film. Dritter Teil einer Serie zum 50. Jubiläum der Publikation von Adornos »Ästhetischer Theorie«. Von mehr...
Sport "Gipsy Queen" erzählt die Geschichte einer boxenden Romni

Pathos als Programm

Der Spielfilm »Gipsy Queen« erzählt die fiktive Geschichte einer boxenden Romni. Er ist nicht durchweg gelungen. Von mehr...
Charly Wierzejewski spielte in »Supermarkt« den 18jährigen Protagonisten, der sich mit einem Überfall auf einen Geldtransporter eines Supermarkts aus seiner misslichen Lage befreien will
dschungel Ein Gespräch mit Charly Wierzejewski über die politische Stimmung in der BRD Anfang der Siebziger und seine Rolle im Film »Supermarkt«

»Schauspieler zu sein, hat mich nie wirklich interessiert«

Charly Wierzejewski wurde mit 16 Jahren in die politischen Auseinandersetzungen der ausgehenden sechziger Jahre der Bundesrepublik hineingezogen. Er war politisch aktiv, Leibwächter von Rudi Dutschke und Schauspieler. In Roland Klicks Film »Supermarkt«, der im Januar 1974 in die Kinos kam, spielte Wierczejewski die Hauptrolle, seine erste Filmrolle überhaupt, sechs Jahre nach 1968, kurz vor dem Deutschen Herbst und sechs Jahre bevor Bernd Eichinger im deutschen Film das Ruder übernahm. Von mehr...
Kopfplatzen
dschungel Der Film »Kopfplatzen« zeigt, dass es für das Thema Pädophilie keine kultu­rel­len Ausdrucksmöglichkeiten gibt

Boxen, Brüllen, Bilder

Der Film »Kopfplatzen« zeigt in unzweideutigen ­Miniaturen die Pädophilie der Hauptfigur Markus. Von mehr...
Disko Bringt der Film »Die Känguru-­Chroniken« den Kommunismus voran?

»Die Känguru-Chroniken«

»Die Känguru-Chroniken« dürfen als letzter deutschsprachiger Kinohit vor den Schließung von Filmtheatern in ganz Deutschland wegen der Coronapandemie gelten. Doch die Popularisierung von Marc-Uwe Klings »kommunistischem Känguru« ist unter Linken nicht unumstritten. Zwei Positionen. Disko Von mehr...
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dschungel Streaming-Dienste machen es der Kinokultur schwer

Film im Zeitalter der Partikularisierung

Das Cinestar am Potsdamer Platz in Berlin hat nach 20 Jahren seine Pforten geschlossen. Die Streaming-Dienste wollen nach dem Abebben der Serienflut Qualitätsfilme produzieren. Ist das Kino noch zu retten? Von mehr...