Artikel über Iran

Inland Die Unterbringung iranischer Volksmujahedin in Albanien

Totgesagte in Tirana

Mehr als 2 000 Mitglieder der Iranischen Volksmujahedin befinden sich mittlerweile in Albanien. In jüngster Zeit mehren sich hochrangige Besuche aus den Vereinigten Staaten. Von mehr...
Naqsh-e Jahan
dschungel Eine Frauenkooperative im iranischen Isfahan

Der Himmel von Isfahan

Die offizielle Position des iranischen Regimes ist klar: Männer stehen in der Öffentlichkeit, Frauen unter der Fuchtel und am Herd. Doch die Wirklichkeit in einem Land mit chronisch kriselnder Ökonomie und hoher Inflation ist eine andere: Viele Frauen müssen ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Oft gründen sie Kooperativen – nicht unbedingt aus Überzeugung, sondern vor allem weil Frauen auf dem regulären Arbeitsmarkt systematisch benachteiligt werden. Gleichwohl bieten sie den Beteiligten Freiräume, die sie ansonsten nicht genießen. Auch in Isfahan: In der kunsthandwerklichen Produktion für den großen Basar der einstigen Hauptstadt Persiens wurden von jeher Frauen beschäftigt. Mittlerweile beginnen sie, sich einen eigenständigen Marktzugang zu verschaffen. Von mehr...
chador
Ausland Die Ernennung zweier Vizepräsidentinnen im Iran hat keine größere Freiheit für Frauen zur Folge

Nicht ohne deinen Tschador

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat zwei Vizepräsidentinnen ernannt. An der Frauenunterdrückung ändert das nichts. Von mehr...
Hotspot Der iranischen Journalistin Neda Amin droht wegen ihrer Arbeit für eine israelische Zeitung im Iran die Todesstrafe

Schutz beim Feind

Porträt Von mehr...
Iran
Ausland Wahlmöglichkeiten sind bei den Präsidentschaftswahlen im Iran nicht wirklich gegeben

Unter wachsamen Augen

Sechs Männer hat der iranische Wächterrat als Präsidentschafts­kandidaten Iran zugelassen. Eine wirkliche Wahl hat die Bevölkerung nicht. Von mehr...
Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen
Thema Volker Beck im Gespräch über das deutsch-iranische Verhältnis

»Die Goldgräberstimmung entsetzt mich«

Zur Münchner Sicherheitskonferenz 2017 am Wochenende kam auch der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif. Gegen seine Einladung protestierte das Bündnis »Stop the Bomb«. Die »Jungle World« sprach mit dem Bundestagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen über die Rolle der Islamischen Republik Iran im internationalen Sicherheitsgefüge. Beck war von 2005 bis 2013 menschenrechtspolitischer sowie von 2013 bis 2016 innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Seit 2013 ist er religionspolitischer und seit 2016 migrationspolitischer Sprecher. Interview Von mehr...
Außenminister im Duett
Thema Eine Bilanz der Münchner Sicherheitskonferenz

Terror, Hoffnung und eine ordentliche Portion Gott

Gut gelaunt traten der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow auf der Münchner Sicherheitskonferenz auf. Beide beschworen das postwestliche Zeitalter. Von mehr...
Das Regime rüstet auf. Parade einer iranischen Militäreinheit in Teheran
Thema Der Iran baut mit russischer Unterstützung seine Macht im Nahen Osten aus

Die Möchtegern-Supermacht

Der Iran versucht seine Macht in der Region weiter auszubauen. Proteste im Inneren werden mit Brutalität niedergeschlagen. Von mehr...
Das beliebteste Angriffsziel iranischer Spione in Deutschland: exiliranische Oppositionelle wie hier im August 2016 in Berlin
Inland Das iranische Regime lässt in Deutschland spionieren

Israels Freund, Irans Feind

Der Iran ließ offenbar einen proisraelischen deutschen Politiker bespitzeln, die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile Anklage gegen den enttarnten Spion erhoben. Die Bundesregierung schweigt bislang zu dem Fall. Von mehr...
Thema Emily Landau, Proliferationsexpertin, im Gespräch über den Atomdeal und das Verhältnis des Iran zum IS

»Der Iran ist langfristig gefährlicher als der IS«

Im Juni dieses Jahres kamen Vertreter der »5+1«-Gruppe (USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich plus Deutschland) und des Iran in Wien zusammen. Rund einen Monat später wurde nach dreizehn Jahren Atomstreit eine Einigung verkündet. Die Jungle World sprach mit Emily Landau, Leiterin des Waffenkontrollprogramms des Institute for National Security Studies in Tel Aviv, über die Gefahren des Abkommens und das Verhältnis des Iran zum »Islamischen Staat«. Interview Von mehr...
Thema Die Interessenkonflikte im iranischen Regime

Heul doch, Mullah!

Die parlamentarischen Institutionen im Iran erfüllen ihre Funktion, Interessenkonflikte innerhalb des Regimes zu kanalisieren, immer weniger. Doch verzichten können die Machthaber auf die Wahlen nicht. Von mehr...
Thema Ali Schirasi im Gespräch über die internen Konflikte des Regimes und den Zustand der Oppositionsbewegung

»Dieser Vulkan wird ausbrechen«

Ali Schirasi war zur Zeit des Schahs Lehrer im Iran. 1962 gründete er mit Kollegen eine Lehrergewerkschaft. Wegen seiner politischen Aktivitäten wurde er mehrmals verhaftet. 1987 gelang ihm die Flucht aus dem Iran. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Deutschland. Mit ihm sprach die Jungle World über die internen Konflikte des iranischen Regimes, die dramatische Wirtschaftslage und den Zustand der Opposition. Von mehr...
Thema Abbas Milani im Gespräch über die Wahlen und die Krise des Regimes

»Das Regime ist längst tot«

Abbas Milani ist Professor für Iranische Studien an der Stanford University, Kalifornien, und Mitbegründer des »Iran Democracy Projects« des Think Tanks »Hoover Institution«. Er hat Politik in Teheran gelehrt und saß dort ein Jahr lang aus politischen Gründen im Gefängnis. In den USA hat er zahlreiche Bücher über die iranische Politik geschrieben. Die Jungle World sprach mit ihm über die Bedeutung der Parlamentswahlen im Iran und den Zustand des Mullah-Regimes. Von mehr...
Interview Roya Boroumand im Gespräch über eine neue Studie zu den Gefängnismassakern von 1988 im Iran

»Die Massaker waren entscheidend«

Roya Boroumand ist Direktorin der Abdorrahman-Boroumand-Stiftung, die jüngst eine Studie über die Gefängnismassaker im Iran im Jahr 1988 herausgebracht hat. Diese belastet unter anderen den heutigen religiösen Führer und damaligen Präsidenten Ayatollah Khamenei. Aber auch Mir-Hossein Mousavi, der heute als Führungsfigur der »Grünen Bewegung« gilt und in der Zeit der Massaker Premierminister war, wird erwähnt. Iranische Oppositionelle werfen der in Washington ansässigen Stiftung vor, ihre Publikation drohe Mousavi und damit die Oppositionsbewegung zu schwächen. Boroumand ist Historikerin und hat insbesondere zur iranischen Geschichte nach 1945 geforscht. Von mehr...
Ausland

Mullah-Pop und Predigten

Irans Regierung will eine kulturelle Liberalisierung - im Geiste des Koran Von mehr...