Beiträge zu Irankrieg 2026

Peykar
2026/14 Disko Reza Pahlavi ignoriert die Vielfalt im Iran

Einheit braucht Vertrauen

Die derzeit in der iranischen Diaspora dominante Strömung der Opposition um Reza Pahlavi ignoriert den Pluralismus der Gesellschaft im Iran selbst und die besonderen Repressionserfahrungen der Kurd:innen und Belutsch:innen. Pahlavis Appelle zur nationalen Einheit stehen mit ihrem Zentralismus einer demokratischen Aushandlung unterschiedlicher Interessen und einer echten Einheit der Opposition im Weg.
 Sarina Esmailzadeh Plakat
2026/12 Disko Kritik an Reza Pahlavi

Die Pahlavi-Falle

Reza Pahlavi beansprucht die Führung der iranischen Opposition und will nach einem Sturz des Regimes die Geschicke des Irans in die Hand nehmen. Kritik an seinen national-autoritären Vorstellungen, die vor allem Minderheiten vor den Kopf stoßen und den emanzipatorischen Gehalt der Bewegung »Frau, Leben, Freiheit« vermissen lassen, wehren Pahlavis Anhänger aggressiv ab.
Cyprien Ronze-Spilliaert
2026/12 Interview Iran-Krieg und internationales Recht

»Das Völkerrecht hat eine echte Lücke«

Ein großer Teil der Debatte über die US-amerikanischen und ­israe­lischen Angriffe gegen den Iran dreht sich um die Frage deren Völkerrechtsmäßigkeit. Im Gespräch mit der »Jungle World« erläutert der französische Verteidigungsspezialist Cyprien Ronze-Spilliaert wie diese definiert wird, wo es Streitpunkte und Lücken gibt und ­argumentiert, dass Israel völkerrechtskonform handelt.
Bilder von Kampfjet und Panzer
2026/11 Thema Kriegsziele wechseln wie Unterwäsche

Jungle+ Artikel Ziellose epische Wut

Die US-Regierung spricht offen davon, dass es ihr bei dem Krieg gegen die Islamische Republik Iran nicht um Demokratie geht, und übt sich in brachialer Kriegsrhetorik. Doch der Verweis auf die Übermacht des US-Militärs kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie unklar Ziele und Strategie der USA sind.
Bewaffnete auf einem Panzer mit Bildern von Khamenei
2026/11 Thema Der neue Khamenei

Das Khamenei-Phantom

Die iranische Führung verschärft im Krieg die Repression. Mit der Ernennung Mojtaba Khameneis zum Nachfolger seines durch einen US-Luftangriff getöteten Vaters Ali Khamenei als Oberster Führer hat sie signalisiert, dass sie keine Zugeständnisse an die USA machen will. Die Islamische Republik ist zwar militärisch gegen die USA und Israel weitestgehend wehrlos, verteidigt aber ihre Herrschaft über den Iran.
Masih Alinejad, hier mit Leopoldo López (l.) und Hillel Neuer von UN Watch (r.) im Internationalen Konferenzzentrum in Genf, 18. Februar
2026/10 Reportage Der UN-kritische Auftritt von Masih Alinejad in Genf

Jungle+ Artikel Gegen die Allianz der Autokraten

Auf dem 18. Geneva Summit for Human Rights and Democracy trafen sich 30 Menschenrechtsorganisationen, um sich dagegen zu wenden, dass die UN bei dem Thema zweierlei Maß anlegen. Hauptrednerin war die aus dem Iran stammende US-amerikanische Journalistin Masih Alinejad, die kurz vor den Militärschlägen gegen den Iran eine Entmachtung der Ayatollahs forderte.