Beiträge zu Linke

Mensch, der eine ausgehölte Wassermelone wie eine Maske oder einen Helm auf dem Kopf trägt
2026/10 dschungel Die israelfeindlichen Exzesse in den identitätspolitischen Diskursen der Linken nach dem 7. Oktober

Vom Antisemitismus, der keiner sein will

In seinem neuen Buch »Vom Antisemitismus, der keiner sein will« knöpft sich Richard Schuberth die israelfeindlichen Exzesse in den identitätspolitischen Diskursen der Linken nach dem 7. Oktober vor. Dabei dehumanisiert niemand die Palästinenser genannten Menschen so sehr wie die mit ihnen angeblich solidarische Bewegung. Ein Auszug aus dem Buch.
Blühende Krokusse
2026/10 dschungel Hoffnung auf einen Regimesturz im Iran

Frühling für Teheran

Die Hoffnungen auf die Befreiung der Iraner und Iranerinnen vom Mullah-Regime sind groß, außer natürlich unter denen, die es offenkundig sehr schätzen, wenn Menschen zum Gaudi des Pöbels an Baukränen aufgehängt oder für Verstöße gegen die Kleider- und sonstige Ordnungen unter abscheulichen Bedingungen inhaftiert werden.
Reza Pahlavi macht mit beiden Händen das Victory-Zeichen
2026/09 Disko Kritik an Reza Pahlavi bedeutet keine Entsolidarisierung mit der iranischen Opposition

Der Feind des Feindes

Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten letzten Schahs des Iran, ist zur prominentesten Führungsfigur der iranischen Exilopposition geworden. Daran Kritik zu üben, bedeutet keine Entsolidarisierung mit den Gegnern der Islamischen Republik – im Gegenteil.
Flagge der Islamischen Republik Iran, 7. Februar
2026/07 Inland Die israelfeindliche Szene streitet über ihre Haltung zum Iran

Von al-Quds bis Teheran

Anders als oft angenommen schweigt die antizionistische Linke nicht zu den derzeitigen Protesten im Iran. Eine einheitliche Position vertritt sie allerdings nicht. Im Gegenteil, das Thema führt bereits zu Konflikten, auch wenn keine Gruppe sich zur bedingungslosen Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern bekennt.
Das brennende Wohnheim der Israelitischen Kultusgemeinde München am 13. Februar 1970
2026/06 Inland Nach 56 Jahren scheint der Täter identifiziert zu sein, der in München sieben Juden ermordete

Der Strafe entkommen

Seit 56 Jahren ist der Brandanschlag auf das Wohnheim der Israelitischen Kultusgemeinde München mit sieben Toten unaufgeklärt. Nun vermutet die Staatsanwaltschaft, ein 2020 verstorbener Neonazi sei der Täter gewesen. Das wirft weitere Fragen auf.
Großdemo, im Vordergrund eion Transpi "Klein Blut für Öl! IGM-Bildungsstätte Lohr am Main", im Hintergrund weitere Transpis und Plakate
2026/05 Disko Donald Trumps Außenpolitik trifft transatlantisch orientierte Linke ins Mark

Jungle+ Artikel Transatlantische Geduldsprobe

Das Gebaren der US-Regierung unter Donald Trump sowohl in der internationalen Politik als auch in der Innenpolitik lässt sich immer schwerer von dem jener Autokraten unterscheiden, die die emanzipa­torische Linke stets scharf kritisiert hat. Mit der US-Intervention in Venezuela ist der Punkt erreicht, an dem die transatlantisch orientierte Linke ihre Grundsätze neu gewichten muss. Auftakt zu einer neuen »Disko«-Reihe.
Schiitische Muslime in Pakistan mit Schildern, auf denen steht: "Netanyahu Loser", "Israel must be distroyed", "Down with USA", "End the Occupation now"
2026/03 dschungel Große Teile der westlichen Linken stellen sich auf die Seite des iranischen Regimes

Mullahs und Melonen

Hätte man auch nicht gedacht, dass eines Tages das iranische Mullah-Regime zu Ende gehen könnte – und dass eine erschütternde Anzahl Linker sich dann nicht entblödet, den Machthabern in Teheran ganz, ganz fest die Daumen zu drücken. Oder zumindest die Demonstrationen im Land totzuschweigen.
Antifa-Logo mit schwarz-rot-goldenen Fahnen
2025/47 Disko Angesichts der russischen Bedrohung geben einige Linke die Gesellschaftskritik auf

Deutschland ist nun Antifa

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine machen Linke ihren Frieden mit Staat und Nation, manche bislang antideutsch Gesinnte fordern sogar die Aufrüstung Deutschlands. Ihre Verteidigung der herrschenden Ordnung geht inzwischen so weit, dass sie jede radikale Kritik an ihr aufgeben.