Unermüdlich bewerben sich deutsche Städte und Regionen darum, Olympische Sommerspiele ausrichten zu dürfen. Um der Bevölkerung das schmackhaft zu machen, werden allerlei zweifelhafte Behauptungen aufgestellt.
Einer der Olympia-Attentäter von 1972 erhielt 2.000 Euro für ein Interview, das er im Rahmen der Dreharbeiten zu der ARD-Dokumentarserie »Tod und Spiele – München ’72« gab. Dies reiht sich ein in eine Kette von antisemitischen Vorfällen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.
Die Hinterbliebenen der Opfer des Terroranschlags bei den Olympischen Spielen in München kämpfen seit 1972
um Entschädigungen und eine lückenlose Aufarbeitung des deutschen Versagens.
Am 5. September jährt sich der antisemitische Terroranschlag auf die israelische Olympiamannschaft im Jahr 1972 zum 48. Mal. Die Rolle der DDR ist weitgehend in Vergessenheit geraten.